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Freund und Helfer zukünftig in Blau

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Freund und Helfer zukünftig in Blau

Die Westschweizer Polizisten treten bald schon in einheitlicher Uniform auf

Die Westschweizer Polizei hat für die neue Einheitsuniform die Farben Königs- und Marineblau ausgesucht. 280 Polizisten – darunter 30 Freiburger – werden die neuen Kleidungsstücke ab 2005 testen.

Von PATRICK HIRSCHI

In etwa zwei bis drei Jahren wird das vertraute Grau der Freiburger Kantonspoliziei vollends von der Bildfläche verschwunden sein. Die Hüter des Gesetzes kleiden sich zukünftig in Blau, genau wie ihre Kollegen in den Kantonen Jura, Neuenburg, Waadt, Genf und Wallis.

An der Medienkonferenz vom Montag in Grandson VD haben die Polizeikommandanten der sechs Kantone die neue Uniform vorgestellt. Die Grundausrüstung für einen Polizisten umfasst eine Regenjacke (Typ Parka), zwei Polarjacken mit Goretex-Fütterung, drei Hosen, fünf Kurzarmpolos, fünf Langarmpolos und eine Mütze. Wie Massimo Stucky von der Waadtländer Kantonspolizei erklärt, ist die neue Uniform aus stabilem synthetischem Stoff, der eine bessere Hautatmung erlaubt als Baumwolle. Die Dienstmütze wird durch eine Baseballkappe ersetzt.

Neben der altbekannten Mütze verschwinden aber auch Hemd, Krawatte und Bundfaltenhose. Die neue Uniform soll der Polizei ein jugendlich-dynamisches Image verleihen, sagt Christian Brügger, Hauptkommissar der Freiburger Kantonspolizei. Sie könne bei jeder Jahreszeit und jedem Wetter getragen werden. Durch das reflektierende Königsblau seien die Beamten auch in der Nacht gut sichtbar. Und nicht zuletzt sei der Unterhalt der Kleider einfacher, fügt er an.

Das bestätigt auch der Freiburger Polizeibeamte Marc Habegger, eines der «Models», welche die Uniform im Schloss Grandson präsentierten. «Perfekt», sagt er spontan auf die Frage, was er vom neuen Tenü halte. «Es hat mehr Taschen als das alte Modell», nennt er ein Beispiel. Gut seien auch die Halterungen aussen an der Jacke. Dies erlaubt es den Beamten, den Waffengurt zukünftig auch über der Jacke zu tragen.

Glücklich ist Habegger aber ebenso, weil die neuen Uniformteile herkömmlich in der Maschine gewaschen werden können. Die alte Uniform musste zum Teil in die Reinigung gebracht werden. Für den Unterhalt der Uniform ist jeder Beamte selber verantwortlich. Das bedeutet, dass er die normale Reinigung auch selber bezahlen muss. «Ausser, wenn sie durch einen Einsatz erheblich verschmutzt wurde», lenkt er ein.

Kosten um einen Drittel gesenkt

Mit dem neuen Auftritt soll zudem die Identifizierung durch die Öffentlichkeit verbessert werden, teilen die Polizeikommandanten mit. Und sie rechnen mit bis zu 30 Prozent Kosteneinsparungen; einerseits durch die vereinfachte Ausstattung, andererseits durch Synergien bei den Bestellungen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1600 Franken pro Polizist.

Gemäss Christian Brügger soll in absehbarer Zeit eine gemeinsame Einkaufszentrale die Bestellungen in die Hand nehmen. Er könne sich vorstellen, dass in ferner Zukunft sogar die Fahrzeuge und Waffen der Westschweizer Polizei vereinheitlicht werden.

Testphase über vier Jahreszeiten

Ab dem nächsten Jahr werden 280 der rund 3500 Westschweizer Polizisten die neue Uniform testen. Wenn sie sich bewährt, wird bis spätestens 2007 das gesamte Westschweizer Polizeikorps neu eingekleidet sein. Die 250 Freiburger Polizisten wechseln die Uniform laut Brügger ab 2006.

Auch die Ortspolizei kann die neue Uniform beziehen, wenn dies gewünscht wird. Bulle sei zum Beispiel interessiert, weiss Brügger. Voraussetzung sei allerdings, dass die Ortspolizisten die anerkannte, einjährige Ausbildung absolviert haben, schränkt er ein.
Lieferant aus dem Kanton Freiburg

Die Westschweizer Polizeikommandantenkonferenz hat im September 2003 die Arbeitsgruppe «Unimatos» beauftragt, ein Projekt für eine einheitliche Uniform für alle Westschweizer Polizisten auszuarbeiten. Präsidiert wurde die Gruppe vom Freiburger Hauptkommissar Christian Brügger.

Die Elf Schweizer Firmen – spezialisiert auf Arbeitskleidung – wurden angefragt. Neun Projekte hat die Gruppe genauer geprüft.

Schliesslich erhielten zwei Unternehmen den Zuschlag: Die Freiburger Firma Wydler SA aus Bossonens stellt die Jacken und Polos her. Hose und Mütze sind von der bernischen Firma Wegmüller. hi

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