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Fri Up hat 30 Jungunternehmen den Start ins Wirtschaftsleben erleichtert

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Autor: Arthur zurkinden

Bulle «Fri Up war im Jahre 2007 erstmals komplett und hatte sechs Projektträger im Inkubator und drei Unternehmensgründer in der Baumschule», konnte Vereinspräsident Pierre Esseiva am Dienstag anlässlich der Jahresversammlung in der Kletterhalle in Bulle mitteilen.

«Fri Up» ist vorerst ein Gründerzentrum, das sich in den Räumlichkeiten von Chocolat Villars eingemietet hat. «Der Inkubator ist eine Art Brutstätte für Unternehmen. Diese werden dort in der Ausarbeitung von Businessplänen, Geschäfts- und Marketingstrategien usw. unterstützt. Wechselt ein Unternehmen in die Baumschule, so ist es dann bereits aktiv auf dem Markt tätig und kann von administrativem Support profitieren, der ihm zur Verfügung gestellt wird», erklärt Pierre Esseiva das Vorgehen.

Fri Up hat im vergangenen Jahr zwei neue Projektträger und einen Unternehmensgründer aufgenommen; SHDesigny AG druckt Fotos auf Glas; LS Instruments GmbH baut Instrumente, mit denen durch Streuung von Laser-Licht das Verhalten von Mikro- und Nanopartikeln in einer flüssigen oder zähflüssigen Umgebung studiert werden kann; Apus2.com Sàrl entwickelt Web-basierte Programme für die Projektverwaltung.

500 Stellen geschaffen

Seit der Gründung im Jahre 1997 hat Fri Up 600 Gesuche behandelt, 100 KMU geschaffen, 30 Start-up-Unternehmen vom Projekt bis zur Eingliederung in die Wirtschaft begleitet und somit geholfen, 500 Stellen zu schaffen, wie Fri-Up-Direktor Olivier Allaman gestern ausführte.

Optimierung und Innovation

Fri Up unterstützt aber auch bestehende Unternehmen in der Optimierung von Abläufen und in der Förderung von Innovationen. 42 Unternehmen haben sich im Jahre 2007 zu diesem Zweck bei Fri Up gemeldet. «Fri Up hat zwölf Mitgliedsunternehmen begleitet und bei ihnen die japanische Methode Kaizen eingeführt. Damit sollen Verbesserungen durch ständige kleine Veränderungen erreicht werden», betonte Allaman.

Er wies auch auf ein neues Angebot hin, die RIS-WS-Analyse – eine Strategie zur regionalen Innovation. Sie wird vom Westschweizer CIM-Zentrum (CCSO) durchgeführt. So können die Fri-Up-Leistungen den Bedürfnissen der Kunden angepasst werden. «Es entstand eine echte Plattform für Innovation», betonte Allaman.

Vernetzung ist geglückt

Vor anderthalb Jahren hat sich Fri Up mit dem Technologie-Relais Freiburg und mit Genilem zusammengeschlossen, um als einzige Anlaufstelle für ratsuchende KMU aufzutreten. Als «One-Stop-Shop» ist Fri Up im Jahr 2007 69-mal angefragt worden. «Das entspricht über 1000 Gesprächsstunden», sagte Allaman.

Universität vermehrt einbinden

Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen stellte Fri Up ein gutes Zeugnis aus. Er wies auf den wichtigen Technologietransfer hin, was bedeutet, dass die Universität noch vermehrt in die Strukturen von Fri Up eingeschlossen werden sollte. Er konnte auch mitteilen, dass der Staatsrat auf die Schaffung einer Seed-Capital-Stifung antworten werde.

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