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Frieda Sahli, Tafers, früher Rechthalten

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Frieda Sahli, genannt Lotti, wurde am 2. Juni 1930 als drittes von vier Kindern des Karl und der Frieda Vögeli-Kindler in Vechigen im Kanton Bern geboren und wie die Mutter auf den Namen Frieda getauft. Als die kleine Frieda zirka vier Jahre alt war, verstarb der ­Vater viel zu früh. Da dadurch das Einkommen wegfiel, wurden die Kinder in einem Heim platziert. Nach einigen Jahren im Heim wurden die Geschwister getrennt. Frieda Sahli kam mit ihrer Schwester in eine Pflegefamilie nach Thun. Die Pflegemutter hiess ebenfalls Frieda, und so wurde das kleine Mädchen Frieda kurzerhand einfach Lotti genannt.

Nach der Schulzeit arbeitete sie in einem Haushalt, später verdiente sie das Geld als Serviertochter. 1952 heiratete sie Werner Bieri; fünf Kinder, Kurt, Werner, Lotti, Roland und Heidi machten die Familie komplett. Nach langer Zeit hatte sie wieder ein Familienleben und genoss diese Zeit, die aber durch harte Arbeit und finanzielle Engpässe geprägt war. Als die Kinder erwachsen waren, kam es zur Scheidung. 1980 wagte Frieda den Schritt in die Ehe erneut und heiratete den 22 Jahre jüngeren René Sahli. Während 15 Jahren wohnten die beiden zusammen in Zollikofen und Worb­laufen. Als René mit erst 42 Jahren an plötzlichem Herzversagen verstarb, zügelte sie 1994 zu ihrer Tochter Lotti nach Rechthalten und bezog im Quartier Grossi Matta eine schöne Dachwohnung. Frieda – Lotti – Sahli hatte eine offene und gesellige Art, fand so schnell Anschluss und Freunde im Dorf. Als mit den Jahren die Altersbeschwerden mehr und mehr zunahmen, entschied sie sich 2015, nach einem Spitalaufenthalt, ins Pflegeheim Maggenberg nach Tafers zu ziehen.

Auch im Pflegeheim hinterliess das Alter seine Spuren, sie wurde mit den Jahren gebrechlicher und schwächer. Am frühen Morgen des 30. Septembers 2018 wurde sie von ihren Altersbeschwerden erlöst und durfte friedlich ­einschlafen.

Eing.

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