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«Frieden ist nicht abstrakt» – sondern durchaus konkret

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Rund sechzig Personen nahmen letztes Wochenende am Freiburger Friedensmarsch unter dem Titel «Frieden ist nicht abstrakt» teil. An mehreren Stationen in der Stadt wurden sie mit bisweilen schmerzhaften Lebensgeschichten konfrontiert. Diese waren Anlass, nach Orten des Friedens in unserer Gesellschaft zu fragen. Bei einem Stopp vor dem Kantonsgericht zum Beispiel wurden sie von Staatsanwalt Marc Bugnon empfangen. «Vor zwei Wochen wurde hier jemand wegen Mordes zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt», erklärte Organisator Marco Schmid. Bugnon führte die Gruppe ausserdem in den Hof, wo Anfang des 20. Jahrhunderts die letzte Hinrichtung der Romandie stattgefunden hatte. Auf dem Weg kamen auch Flüchtlinge zu Wort und berichteten von den Schrecken des Krieges und dem Leidensweg der Migration. Beim Franziskanerkloster schilderte ein Afghane seinen Fluchtweg in die Schweiz: Auf dem gefährlichen Weg hat der junge Mann zweimal Schiffbruch erlitten. «Die Suche nach Frieden hat ihn hierher geführt», sagte Schmid dazu.

Besondere Momente erlebte die Gruppe, als sie ein Stück Weg im Schweigen ging und sich mitten in der Stadt, in der Murtengasse, ebenfalls schweigend im Kreis aufstellte.

Schmid will mit dem Friedensmarsch ein Zeichen setzen: «Man beklagt sich so oft über Gewalt und vermisst den Frieden, aber was tun wir konkret? Ich möchte ein Zeichen setzen, auch für all jene, die bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen.» Er sei überzeugt: «Die Suche nach Frieden ist nicht abstrakt.»

kath.ch

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