Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Friedliches Fest für eine gute Sache

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal JÄggi

Plaffeien Ob es der gute Zweck war oder die Möglichkeit, vier Bands zum moderaten Preis zu sehen, bleibt offen. Fakt ist, dass das Festzelt der Reitsportanlage praktisch durchgehend voll besetzt war und die Bands als Dankeschön für ihren jeweiligen Auftritt ordentlich abgefeiert wurden. Angeheizt durch die jungen Trashmetaller von Cideraid, die sich an den – leider vergangenen – frühen Achtzigerjahren orientierten, durften die Zuschauer bereits mit Soulline einen Höhepunkt erleben. Die Tessiner, die in diesem Jahr am renommierten Wacken Openair in Deutschland gespielt haben, brachten ein hartes Set auf die Bühne, immer wieder wechselten schnelle Gitarrenläufe und melodiöse Teile, der Gesang mal tief aus dem Bauch heraus, dann wieder in den höchsten Tönen, das ganze unglaublich präzise gespielt.

Herausragende Musiker und Partyband

Soulline bewiesen erneut, dass Metal nicht Krach ist, sondern äusserste Konzentration braucht und mit sehr feiner Klinge geführt wird.

Ähnliches leisteten die Lokalmatadoren von Remote Lane, auch die jungen Plaffeier legten viel Wert auf saubere Melodien und harte Klänge, was sie als Progressive Metal betiteln. Ganz klar, publikumsmässig konnten Remote Lane den grössten Erfolg verzeichnen, was wohl auch damit zusammenhängen könnte, dass einige Bandmitglieder den Konzertabend organisierten.

Eigentlich ein schwieriges Pflaster für die letzte Gruppe, aber schliesslich kennt fast jeder Sensler Musikfreund die Band Fühlifliisch. Im Vergleich zu den anderen Truppen fielen die Stonerrocker leicht aus dem Rahmen, machten dies aber wett durch Einsatz und Verbreitung von Partystimmung. War die Musik vielleicht auch technisch nicht so hochstehend wie bei ihren Vorgängern, brachten die vier einige Zuschauer immerhin zum Crowdsurfen und sorgten so für Bewegung vor der Bühne, wo zuvor meist nur wilde Mähnen geschüttelt wurden. Ein würdiger Abschluss für ein erfolgreiches Festival.

Mehr zum Thema