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«Friportal» schafft einfacheren Zugang zu Lehr- und Lernressourcen

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Autor: karin aebischer

«Das ist ein einmaliges Projekt, eine Premiere in der Schweiz», pries Nicolas Martignoni, Verantwortlicher der Fachstelle fri-tic, die neue elektronische Plattform für pädagogische Ressourcen am Freitag anlässlich einer Medienorientierung an der Pädagogischen Hochschule (PH) in Freiburg an.

Einmalig deshalb, weil die standardisierte Plattform den Austausch der Daten zwischen den Kantonen oder sogar zwischen Ländern erlaube. Seit 2006 arbeiten die Fachstelle fri-tic, die didaktischen Zentren der PH sowie die Ämter für Unterricht der kantonalen Erziehungsdirektion an diesem komplexen Projekt.

Qualität ist nun garantiert

Bisher seien die von den Freiburger Lehrpersonen entwickelten Lehr- und Lernressourcen nicht systematisch erfasst gewesen und es existierte auch kein zentraler Zugriff. Hinzu kam, dass die Qualität der entwickelten Unterrichtsmaterialien sehr unterschiedlich gewesen sei, was eine Publikation für ein breites Publikum problematisch machte.

Mit der neuen Website «Friportal» soll sich dies nun ändern. Den Lehrpersonen des Kantons Freiburg – die das Zielpublikum des Portals sind – soll der Zugang zu elektronischen Lehr- und Lernressourcen mit einfachen Suchmöglichkeiten erleichtert werden. Ein Referenzrahmen erlaubt eine Qualitätssicherung.

Noch wenig auf Deutsch

Zurzeit sind bei Friportal gemäss Martignoni etwa 100 verschiedene Konzepte zu meist interdisziplinären Themen zu finden. Davon die meisten auf Französisch, weniger als zehn in deutscher Sprache. Dies werde sich jedoch bald ändern. «Friportal wird stets weiterentwickelt. Die Lehrpersonen, die für diese Aufgabe beauftragt wurden, schlagen Ressourcen vor oder entwickeln sie selbst», erklärt Nicolas Martignoni.

«Ein neues Zeitalter»

Solche Neuerungen wie diese Plattform dürfe man nicht unterschätzen, betonte Reto Furter, Vorsteher des Amtes für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht. «Es bricht ein neues Zeitalter der Unterrichtsvorbereitung an. Alles ist allen zugänglich», so Furter. Früher habe er seine Unterlagen lediglich dem besten Freund weitergegeben. «Es wird interessant sein, zu erforschen, wie diese Möglichkeiten das Bewusstsein der Lehrpersonen verändert.»

www.friportal.ch

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