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Fritz Bircher

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fritz Bircher, 2013 haben Sie mit dem Aufbau des transdisziplinären Instituts für Digitaldruck iPrint begonnen. Inzwischen beschäftigt es 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gestern feierte das Institut offiziell Eröffnung am Marly Innovation Center (MIC). Vorher war es in der Blue Factory in Freiburg angesiedelt, von wo es aus Platzgründen wegziehen musste. Was kann der Standort Marly bieten?

Marly hat eine lange Tradition im Bereich der Tintenstrahldrucker. Illford stellte jahrelang auf dem heutigen MIC-Areal Inkjet-Tinten für grosse Firmen her. Die hier bereits vorhandene Infrastruktur stellt besonders für den Umgang mit Chemikalien einen Vorteil dar. Die Labors und Räumlichkeiten sind noch bestens im Schuss, zumal bis vor noch nicht allzu langer Zeit das Adolphe-Merkle-Institut hier untergebracht war. Schliesslich können wir uns am MIC auf 1200 Quadratmetern ausbreiten. Vorher standen uns bloss 300 Quadratmeter zur Verfügung.

Welche Vorteile versprechen Sie sich vom MIC für die Forschung?

Am MIC sind wir sehr gut vernetzt. Es sind hier bereits mehrere Firmen angesiedelt, die Tinten entwickeln, wie etwa das Unternehmen 3D Systems, eines der zwei Grossen weltweit im 3-D-Druck. Da unser Institut angewandte Forschung betreibt, sind diese Firmen, welche industrie- und marktorientiert arbeiten, für uns interessant. Umgekehrt können sie unmittelbar von uns profitieren.

Könnte das auch eine Sogwirkung auf andere Firmen haben?

Unser Ziel ist es, alle Firmen im Umfeld des Inkjet an iPrint anzubinden und ein internationales Kompetenzzentrum zu schaffen. Wir haben bereits Verträge mit zwei grossen Firmen, die schon heute mit uns zusammenarbeiten. iPrint deckt Themen ab, die sehr aktuell sind. Der Tintenstrahldruck hat seinen Ursprung in der grafischen Industrie. Im Zeitalter der Digitalisierung – Stichwort Industrie 4.0 – bieten wir voll digitale Produktionsverfahren an. Dazu gehören der 3-D-Druck, aber auch die Verfahren für die biomedizinische Produktion, mit welchen wir beispielsweise Implantate und menschliche Gewebestrukturen auf Zellen basierend drucken können. Wir sind für unsere Inkjet-Kompetenz auf der ganzen Welt bekannt. Jedes Jahr bilden wir über hundert Personen aus allen möglichen Ländern in Bezug auf die Anwendung unserer Technologien aus.

rsa/Bild zvg

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