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Früher Knockout gegen das «Fallobst»

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Autor: Frank Stettler

Ambri hat in dieser Saison wahrlich noch wenig Glück gehabt – jetzt kommt auch noch Pech hinzu. Seit der Ankunft des NHL-erprobten Trainers Kevin Constantine (er ersetzte Benoît Laporte) läuft es dem Tessiner Schlusslicht zwar ein wenig besser, um aber doch noch den einen oder anderen Rang gutzumachen, fehlt den Biancoblu schlicht das Personal. Nicht weniger als elf (!) Stammspieler fehlten Ambri allein gestern (Westrum, Gautschi, Demuth, Randegger, Murovic, Meier, Kobach, Raffainer und Bundi sind verletzt, Hoffmann und Pestoni kehrten gestern mit der U20 aus den USA zurück). Zu allem Überfluss war Teamleader Paolo Duca ebenfalls angeschlagen.

Da war Serge Pelletier, der gestern auf den ein letztes Mal gesperrten Mark Mowers, die verletzten Serge Aubin und Andrei Bykow, Romain Loeffel (U20) sowie den erkrankten Cristobal Huet verzichten musste, vergleichsweise noch gut bedient.

Ambri früh in den Seilen

Die ellenlange Absenzenliste hinderte Constantine indes nicht, ein weiteres Mal seinem Ersatz-Torhüter Lorenzo Croce Spielpraxis zu gewähren. Schnell musste der Kanadier konstatieren, dass dieser Schuss nach hinten losging. Sowohl beim 1:0 durch Benjamin Plüss (15. Sasiontor) als auch beim 3:1 durch Adrien Lauper sah Croce schlecht aus. Zu diesem Zeitpunkt hingen die angenockten Tessiner bereits in den Seilen. Und weil Björn Melin dazwischen in seinem 13. Spiel zum neunten Mal ins Schwarze traf, endete der Arbeitstag des Schlussmannes frühzeitig nach 13 Minuten. Nun, auch mit dem Internationalen Thomas Bäumle wurde es für die Gäste nicht besser. Bis zur 24. Minute erhöhten Adam Hasani und Julien Sprunger auf 5:1 – der Mist in dieser einseitigen Partie war geführt, die Gäste lagen definitiv am Boden.

Ein Pflichtsieg

Ambri, welches sich seit geraumer Zeit auf die Playouts vorbereiten kann, bleibt also weiter auf seiner mageren Kampfbilanz mit nur zwei Auswärtssiegen sitzen. Die sieglose Zeit im St. Leonhard erhöht sich auf mittlerweile sieben Partien. Die rote Laterne aus der Südschweiz war in einem qualitativ mässigen Spiel nicht mehr als ein Sparringpartner für die Freiburger, in deren Tor Ersatz Pascal Caminada einen insgesamt geruhsamen Abend verbrachte, aber trotzdem die eine oder andere gute Parade zeigen konnte. Dass die Pelletier-Equipe mit dem klaren Vorsprung im Rücken die Pace nicht bis zum Schluss hoch hielt, war aus Sicht der 6900 Fans zwar bedauerlich, aber gleichzeitig verständlich. Fast schien es so, als ob Gottéron mit seinem taumelnden Kontrahenten Erbarmen hatte. Dem fehlenden Killerinstinkt, den Sandy Jeannin bei vielen seiner Mitspieler vor der gestrigen Partie angeprangert hatte, kann dies nicht zugeschrieben werden.

Erfreulich war, dass Spieler wie Lauper, Sprunger oder auch Hasani, die zuletzt wenig persönliche Erfolgserlebnisse erleben konnten, die Gunst der Stunde nutzten, um ihr Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor ein wenig aufzupolieren. Letztlich war es aber nicht mehr als ein Pflichtsieg, dank dem sich Gottéron auf Kosten von Servette (das zwei Spiele weniger absolviert hat) um einen Platz auf Rang sechs vorgearbeitet hat. Am Dienstag geht es für die Freiburger mit dem ungleich schwierigeren Auswärtsspiel in Zürich weiter. Dann sollten neben Mowers auch Bykow, Loeffel und Huet wieder mit von der Partie sein.

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