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Früher und Heute in Avenches im Bild

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Avenches steht im Glanz seines 2000-Jahr-Jubiläums: Ab Samstag hat die Gemeinde einen Rundgang zu bieten, der den Besucherinnen und Besuchern das Früher und das Heute der Stadt mit Bildern und kurzen Texten aufzeigt. Zudem sind rund 60 alte Postkarten und neue Fotografien in Schaufenstern, Restaurants und Cafés ausgestellt. «Wir wollen einen Dialog herstellen zwischen gestern und heute, jedoch ohne dabei Nostalgie aufkommen zu lassen», sagte der Projektleiter Denis Corminboeuf an der gestrigen Medienkonferenz in der Altstadt von Avenches. Auch zum Jubiläum ist überdies ein Buch zur Stadt mit all ihren Facetten erschienen (siehe Kasten). Sowohl die Bilder und Tafeln als auch das Buch sind gleichermassen für Ansässige und für Touristen gedacht.

Postkarten in Grautönen

Das Ziel des Projekts ist laut Corminboeuf, den Standort Avenches aufzuwerten sowie Besucher und Bewohner der Gemeinde anzuregen, in die Vergangenheit von Avenches einzutauchen und mit dem aktuellen Bild der Gemeinde zu vergleichen. «Wir wollen eine Diskussion über den Wandel der Zeit entstehen lassen», sagt Corminboeuf. In einem Dutzend Restaurants und Cafés sind Postkarten ausgestellt. Die älteste Postkarte stammt von 1907. Ihnen gegenüber steht eine Fotografie von heute mit demselben Bildausschnitt. Auf einer Postkarte sind die Tour de Benneville und eine Synagoge in Schwarz-Weiss zu sehen. Auf dem Farbfoto von heute existiert keine Synagoge mehr, sie wurde 1957–58 abgerissen.

Der Standort des Brunnens

Exakt den gleichen Ausschnitt wie auf den Postkarten mit der Kamera ins Bild zu bringen, habe sich jedoch als nicht ganz einfach herausgestellt, sagte der Fotograf der Gemeinde, Patrice Birbaum. «Bei einem Brunnen mit einer Häuserfront im Hintergrund in der Altstadt bin ich fast verzweifelt», erzählte Birbaum schmunzelnd. «Es wollte einfach nicht passen, ich habe es einige Male versucht, die Häuser und den Brunnen analog der Postkarte auf Papier zu bringen.» Schlussendlich habe sich herausgestellt, dass der Brunnen verschoben wurde, und dies sogar zwei Mal im Verlauf der letzten 100 Jahre.

Unterstützung habe das Projektteam auch vom Gemeindepräsidenten Daniel Trolliet erhalten, sagte Corminboeuf. Zudem hätten der Archi- var Jean-Pierre Aubert sowie die beiden Postkartensammler Jean-Marc Bardet und Freddy Buache entscheidend zum Gelingen des Projekts beigetragen. Die Ausstellung soll bis Ende Oktober dauern. Ob die Tafeln des Rundgangs vielleicht gar bleiben können, stehe noch offen, sagte Corminboeuf.

Nicht nur Bilder von der Altstadt, sondern auch von den Dörfern Donatyre und Oleyres sowie vom Nationalgestüt und vom Strand des Murtensees auf Avencher Boden hat das Projektteam ins Bild gerückt für die Ausstellung in Cafés und Restaurants. In verschiedenen Schaufenstern der Altstadt geht es um die Geschichte der 2000-jährigen Stadt: Die ersten Bewohner, die Helvetier und die Geburtsstunde Aventicums sind Stichworte dazu. Kurze Texte erklären den Blick zurück in die Vergangenheit des ehemaligen Zentrums des römischen Helvetiens.

Vernissage:Théatre d’Avenches, Avenches. Sa., 25. April, 14 Uhr. Präsentation mit Denis Corminboeuf und Apéro.

Buch: Die verschiedenen Gesichter von Avenches

A venches habe viel zu bieten, sagt der Gemeindepräsident, Daniel Trolliet: «Altstadt, Festivals, See, Wälder, historische Stätten, das Nationalgestüt und die Industrie machen Avenches zu einer facettenreichen Gemeinde.» Auf rund 4000 Bewohnerinnen und Bewohner kämen 2000 Arbeitsplätze. Nicht zuletzt machen die Menschen den Ort zu dem, was er heute ist. Um Avenches mit seinen Menschen gerecht zu werden, hat die Gemeinde anlässlich des 2000-Jahr-Jubiläums ein Buch herausgegeben, in dem insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner zu Wort kommen. Der Autor Alberto Cherubini hat dafür mit rund 80 Personen gesprochen, die in Avenches leben und mit der Stadt verbunden sind – sei es durch die Arbeit, durch das kulturelle Leben oder auch durch die Familiengeschichte. Was sie alle miteinander verbindet: Ihr Herz schlägt für das ehemalige Aventicum. Die Festivals Avenches Tattoo, Avenches Opéra und Rock Oz’Arènes sind in Text und Bild gerückt in dem Buch; auch die Landwirtschaft, Avencher Persönlichkeiten sowie die Welt der Pferde in Avenches haben Platz gefunden auf den insgesamt 168 Seiten. emu

Weitere Infos zum Buch: www.commune-avenches.ch

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