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Fuchs schiesst Richemond im Alleingang ab

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Schon vor diesem Mittelfeldduell war klar, dass der Verlierer der Partie weiterhin ein bisschen im Abstiegskampf stecken bleiben würde, und dies droht nun eben dem FC Richmond, der wenigstens punkto Vorstand für die kommende Saison Positives vermelden kann. Am 16. Mai soll an der Generalversammlung laut Platzspeaker Michel Streuli ein neues fünfköpfiges Komitee gewählt werden, und zwar unter der Leitung von Präsident Guillaume Roduit. Offen ist nach wie vor die Trainerfrage – nach dieser weiteren Heimniederlage hat der Portugiese Joel Lameire nicht unbedingt die besten Karten.

Nach der geplatzten Fusion mit dem FC Freiburg hatte Fusionsbefürworter und Vizepräsident Alain Piccand noch Böses für den Weiterbestand des Traditionsclubs befürchtet, jetzt möchte die neue Crew möglichst viele ehemalige Spieler aufs Guintzet zurückholen, und wenn alles optimal läuft, dann sollen die Heimspiele wie viele Jahre lang wieder am Sonntagmorgen zur Apérozeit ausgetragen werden und mehr Zuschauer anlocken. Vieles wird allerdings auch von der Liga abhängen, in der die «Grünen» nächste Saison spielen werden – gegen Kerzers haben sie jedenfalls nicht unbedingt einen stilsicheren Eindruck hinterlassen.

Kerzers’ starke Halbzeit

Zuletzt ging der immer noch stark ersatzgeschwächte FC  Kerzers jeweils immer 1:0 in Führung – und verlor danach zum Teil noch hoch. Dieses Mal lief die ganze Geschichte ganz anders ab: Mit einem der ersten Angriffe ging der offensiv gefährlich wirkende Stadtclub in Front, dann aber folgte eine unglaubliche Reaktion der Seeländer, die bis zur Pause den Match in eine vorentscheidende 4:1-Führung drehten. «Es war wichtig, dass uns sofort der Ausgleich gelungen ist, und danach haben wir im Sturmspiel wirklich gut agiert», sagte nach dem Match Routinier Dominik Forster (35), der leider Ende Saison die Fussballschuhe im «Eins» an den Nagel hängen wird. Ein Spieler war hauptverantwortlich für diesen Torsegen: Der erst 22-jährige Stürmer Michael Fuchs erzielte einen Hattrick, ein Tor war dabei schöner als das andere. Entgegen kam den Seeländern in dieser Phase eine Richemond-Abwehr, die in dieser Zusammensetzung ganz einfach kein 2.-Liga-Niveau aufweist. Im zweiten Umgang kam die Heimmannschaft dank einem unnötigen Elfmeter – Kerzers-Verteidiger Luca Comba war an der Strafraumgrenze unglücklich mit dem Arm auf den Ball gefallen – noch zum zweiten Tor, echte Gefahr kam vor Hüter Nicolas Haas aber kaum mehr auf. Im Gegenteil: In der Schlussphase hätte Kerzers mit etwas mehr Abschlussglück die Rechnung für die Stadtfreiburger sogar noch gesalzener machen können.

Nach dem Spiel war die Erleichterung bei Trainer Marc Flühmann und seiner Truppe klar zu erkennen, und für Dominik Forster war der Sieg dann auch verdient: «Wir standen hinten gut und haben die offensiv guten Gegner im Mittelfeld etwas kommen lassen und dann erfolgreich gekontert.» Dass diese Taktik am Ende aufging, war aber auch einer in der ersten Hälfte ausgezeichneten Chancenauswertung zu verdanken. So viel Platz vor dem Tor werden Fuchs und Co. in den verbleibenden sechs Runden kaum wieder jemals vorfinden.

Die nicht sonderlich sattelfeste Truppe von Richemond ihrerseits wird sich steigern müssen, will sie dem nun wieder drohenden Abstieg entgehen und sodem neuen Vorstand die Arbeit erleichtern.

Telegramm

Richemond – Kerzers 2:4 (1:4)

Guinzet: 35 Zuschauer. – SR Demail Muminavic.

Tore: 5. Nsenda 1:0, 10. Fuchs 1:1, 15. Fuchs 1:2, 31. Guggisberg 1:3, 39. Fuchs 1:4, 59. Ermiyas (Handspenalty) 2:4.

FC Richemond: Chocomeli; Mutuka, T. Da Silva (48. Mbiya), M. Da Silva, Matondo; Maksuti, M. Gombo (72. Nagangu), Akdag (45. Ntumba); Dimbu, Nsenda (79. Weyermann), Faria (54. Ermiyas).

FC Kerzers: Haas; Comba, Stoll, Zwahlen, Sutter; Gruber (70. Gonzalves), Hubacher (64. Azizi), Forster, Guggisberg; Fuchs, Rotzetter (46. Machado).

2. Liga. Die weiteren Resultate: Ursy – Belfaux 5:2. Gumefens/Sorens – Siviriez 5:1. Saint-Aubin/Vallon – Haute-Gruyère 2:5. Piamont – Sarine-Ouest beim Stand von 1:0 abgebrochen.

 

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