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Führungsschwacher Staatsrat

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Zuerst die gute Nachricht: Das traditionsreiche und langjährige Bergkranzfest kehrt nun wiederum zu seinen Wurzeln an den Schwarzsee zurück. Es ist erstaunlich, dass es dazu erst einen Brief des Eidgenössischen Schwingerverbandes brauchte, um den Staatsrat endlich aus seinem langen Schwingerschlaf zu wecken.

Spätestens nach der Einweihung des wunderbar gelungenen Campus wurde der Staatsrat von verschiedenen Seiten auf die Problematik des Standortes hingewiesen. Bereits bei der Präsentation des Umbaus und lange vor Baubeginn war die Idee entstanden, einen möglichen Standort des neuen Schwingplatzes im Innenhof des Campus vorzusehen. Diese Variante ist nun auch aufgrund der ungenügenden Platzverhältnisse hoffentlich vom Tisch, denn die Zuschauerzahlen werden in Zukunft zunehmen. Am Schwarzsee gibt es für die nächsten 80 Jahre nur einen Standort, und dieser liegt wie in der Vergangenheit am See. Denn nur dieser vermittelt Sportlern, Funktionären, freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie Zuschauern diese einzigartige Stimmung, die der Schwarzsee auszustrahlen vermag.

Es liegt nun am Staatsrat, dieser unendlichen Geschichte ein rasches Ende zu bereiten. Damit er nicht plötzlich einen Plattwurf per klassischem «Wyberhaken» erlebt und die ganze Schwingergemeinschaft darunter leider müsste. Die Bodenbeschaffenheit beziehungsweise die Materialauswahl des bisherigen Standortes ist so auszuwählen, dass über das Jahr hinweg verschiedene Sportarten ausgeführt werden können, und hier gibt es wohl genügend Möglichkeiten.

Zudem kann es nicht sein, dass sich ein Dienstchef des Kantons öffentlich gegen den bisherigen Standort äussert. Das ist Führungssache, hier wäre der Staatsrat gefordert.

Und die Frage sei erlaubt, wer führt eigentlich in unserem Kanton? Als passionierter Schwingerfreund erwarte ich ein klares Bekenntnis zum bisherigen Standort.

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