Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Fünf- bis zehnmal wirksamer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fünf- bis zehnmal wirksamer

Modernes Tanklöschfahrzeug für Feuerwehr-Stützpunkte

Wasser, Schaum und Druckluft vereint machen es möglich, dass die sieben Feuerwehr-Stützpunkte des Kantons künftig Brände viel effizienter löschen können. Am Freitag konnten sie die neuen Tanklöschfahrzeuge in Empfang nehmen.

Von ARTHUR ZURKINDEN

600- bis 700-mal muss die Feuerwehr pro Jahr im Kanton Freiburg wegen eines Ernstfalles ausrücken. Künftig werden die Stützpunkte des Kantons Brände mit einem Tanklöschfahrzeug bekämpfen, das mit einer neuen Technologie ausgerüstet ist: «Das CAFS-System ist fünf- bis zehnmal wirksamer», schwärmte der Murtner Major Beat Münger gestern von der neuen Technologie. Er hatte schon während der Expo.02 ein solches Tanklöschfahrzeug zur Verfügung. «Das Feuer wird erstickt. Früher blieb nach dem Löschen eines Brandes stets Wasser übrig. Nicht so mit dem neuen System. Die Brandstelle bleibt trocken», berichtete er von seinen Erfahrungen. Dabei staunte er auch jeweils, wie schnell Brände mit dem neuen System gelöscht werden konnten.

Begeistert vom neuen Fahrzeug ist ebenfalls Oberleutnant Armin Jeckelmann vom Stützpunkt Düdingen, wo das neue Fahrzeug auch schon im Einsatz war. Für ihn ist es wichtig, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erreichen. So plädiert er für einen regen Informationsaustausch unter den Stützpunkten. Jedenfalls mahnt er auch zur Vorsicht, das neue System bei ganz kleinen Zimmerbränden einzusetzen. «Durch den sehr hohen Druck könnte das Feuer zurückschnellen», hielt er gegenüber den FN fest.

Fünf Millionen investiert

Die sieben Stützpunkte des Kantons konnten am Freitag die neuen Fahrzeuge im Forum Freiburg offiziell entgegennehmen. Rund fünf Millionen Franken haben die sieben Fahrzeuge insgesamt gekostet, also rund 700 000 Franken pro Fahrzeug, wie Pierre Ecoffey, Direktor der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGV), ausführte. Die KGV übernahm denn auch fast vier Millionen (75 Prozent) der Kosten. Pro Stützpunkt bleiben rund 175 000 Franken. Im Stützpunkt Düdingen ersetzt das moderne Tanklöschfahrzeug das Fahrzeug TLF aus dem Jahre 1983, das von der Feuerwehr Düdingen übernommen worden ist.

Weniger Wasser

Die CAFS-Technologie (Compressed Air Foam System) besteht aus einer Mischung von Wasser, Schaum und Druckluft. Dabei wird für den Einsatz viel weniger Wasser benötigt als bisher. Laut Pierre Ecoffey können die Wasserschäden bei Bränden zwischen 50 und 80 Prozent der Schäden ausmachen. Was nun aber nach einem Einsatz übrig bleibt, ist vor allem Schaum. «Der Schaum ist zu 99 Prozent biologisch abbaubar», betonte Beat Münger und wies darauf hin, dass der Schaum nach kurzer Zeit verschwunden ist. Aus all diesen Gründen hob Pierre Ecoffey auch die ökologischen Vorteile des neuen Systems hervor.

Mit Knopfdruck
Schneeketten montieren

Sechs Feuerwehrleute und 3900 Liter Wasser mit integriertem Schaummittelbehälter (300 l) kann das neue Tanklöschfahrzeug der Firma Vogt in Oberdiessbach BE mitnehmen. Vierrad-Antrieb, Sechs-Zylinder-Motor mit 420 PS, Schneeketten, die mittels eines Knopfdrucks montiert werden können, sind einige weitere Vorteile des modernen Fahrzeuges.

Elf Instruktoren
wurden befördert

Die offizielle Übergabe der neuen Tanklöschfahrzeuge an die sieben Stützpunkte wurde am Freitag auch mit der Beförderung von elf neuen eidgenössischen Feuerwehr-Instruktoren verbunden. Die Beförderung wurde dabei von Staatsrat Claude Grandjean vorgenommen. Befördert wurden die Hauptmänner Dietmar Waeber, Gurmels, Olivier Moduli, Ecublens, und Patrick Sansonnens, Domdidier, Oberleutnant Markus Wüst, Schmitten, sowie die Leutnants Martin Helfer, Murten, Gottlieb Heid, Düdingen, Andreas Herren, Murten, Stefan Müller, St. Ursen, Hugo Wanner, Murten, Jean-Marc Chappuis, Domdidier, und Olivier Sansonnens, Domdidier. az

Meistgelesen

Mehr zum Thema