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Fünf junge Männer gestehen Überfälle und Sachbeschädigungen

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Mutwillige Beschädigungen ohne klares Motiv: Die Liste der Delikte der fünf mutmasslichen Täter aus dem Emmental ist lang. Mitte April hat die Kantonspolizei Freiburg vier der fünf jungen Männer gefasst. Sie überfielen damals eine 18-jährige Frau in Murten. Die 18- bis 20-jährigen Männer waren mit Baseballschlägern und Messern bewaffnet und stahlen der Frau die Handtasche (die FN berichteten). Die Männer flüchteten nach dem Überfall auf der Autobahn A 1, bei Kerzers hielt die Polizei sie an und nahm sie in Untersuchungshaft. «Im Verlaufe der Einvernahme zeigte sich, dass die vier für eine Serie von Delikten verantwortlich sind», sagt Gallus Risse, Sprecher der Kantonspolizei Freiburg. So blieben sie weiter in Haft, und die Untersuchung nahm ihren Lauf.

Geständnisse

Die vier Männer sowie ein weiterer, 21-jähriger Mann, gestanden folgende Taten für den Zeitraum vom 12. bis 21. April: Sie bedrohten in Avenches eine 19-jährige Passantin und versuchten, ihre Handtasche zu stehlen. In Cressier und Murten schossen sie aus dem fahrenden Auto mit einer Paintballpistole auf Passanten und einen Scooterfahrer. «Dabei gab es zwar keine Verletzte, aber es ist gefährlich», sagt Risse. In Heitenried, Tafers, Flamatt und Sugiez demolierten sie mobile Ampelanlagen bei Baustellen, Toiletten und Baumaschinen. Sie schlugen bei fünf Bushaltestellen Scheiben ein und beschädigten neun parkierte Autos. Sie schossen auch hier mit Paintballpistolen, diesmal auf zwei Hausfassaden, und schlugen verschiedene Fensterscheiben ein. Die fünf mutmasslichen Täter verursachten gemäss Mitteilung einen Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Gallus Risse hält fest, dass die fünf Männer auch Taten gestanden, zu denen es keine Klagen gab. «Offenbar rannten sie vermummt Leuten nach, um diesen Angst zu machen.

Auch im Nachbarkanton trieben sie ihr Unwesen. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Bern verübten die mutmasslichen Täter Delikte in Lyss, Ins, Neuenegg/Süri, Bern-Bümliz, Betlehem und Ostermundigen.

«Sinnlose Gewalt»

«Es gibt kein klares Motiv für ihr Handeln, es geht um sinnlose Gewalt», sagt Pressesprecher Risse. Die Taten hätten sich stetig gesteigert: «Zu Beginn waren sie relativ banal, mit der Zeit wurden sie immer schlimmer.» Risse spricht auch von einer Gruppendynamik und vom «Kick», den die fünf suchten. «Sie verübten die Taten in unterschiedlicher Zusammensetzung, einer war aber immer dabei. Er ist wohl der Kopf der Gruppe.»

Der Pressesprecher hält fest, dass vier der fünf mutmasslichen Täter in Ausbildung seien. «Sie waren wahrscheinlich deshalb auch nur an den Wochenenden unterwegs.» Vier der fünf Männer bleiben in Haft, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Einer sei weniger stark beteiligt gewesen, ihn habe die Polizei deshalb wieder freigelassen.

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