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Fünf Revierkörperschaften sollen zu einer einzigen werden

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Die forstlichen Betriebseinheiten der Gemeinden im Saanebezirk haben es nicht einfach: Viele haben finanzielle Schwierigkeiten, zudem fordert die starke Entwicklung im Bereich der Holzenergie einen regionalen Ansatz für die Versorgung und die Produktion. Deshalb hat das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei 2013 allen forstlichen Betriebseinheiten im Saanebezirk vorgeschlagen, eine Fusion im gesamten Bezirk zu prüfen. Die Revierkörperschaften der Burgergemeinde Freiburg sowie Gibloux-Nord zeigten sich nicht interessiert, die fünf restlichen Einheiten–namentlich Bas-Gibloux, La Sonnaz, Saane-West, Saane-Rechtes Ufer sowie der Verband Amizom Flancs du Cousimbert–erklärten sich bereit für ein entsprechendes Projekt. Dieses steht nun.

Aufwand optimieren

«Forêts–Sarine» sieht gemäss dem Amt für Wald, Wild und Fischerei vor, die fünf Einheiten zu einer einzigen zusammenzuschliessen und die Zusammenarbeit mit den privaten Waldbesitzern zu verstärken. Mit der Fusion würden verschiedene Ziele angestrebt. So soll das Angebot an Holz gezielter auf den Markt abgestimmt werden. Auch sei mit dem Zusammenschluss eine bessere Koordination der verschiedenen Akteure, eine Vereinfachung der Administration sowie eine effizientere Nutzung des Maschinenparks möglich. Zudem könnten die spezifischen Fähigkeiten des Personals besser eingesetzt und damit die immer komplexeren Arbeitsprozesse besser bewältigt werden. Dank solcher Optimierungen soll sich die neue Organisation auch positiv auf die Finanzen auswirken. 2013 betrug der Aufwand pro Hektar 226 Franken. Diese Zahl soll sich ab 2019–trotz Beibehaltung der Belegschaft–auf 126 Franken reduzieren.

Und schliesslich können auch die Lehrlinge von der neuen Struktur profitieren. Für sie soll im Bois Cornard in Ecuvillens ein Unterrichtswald entstehen, in dem sie den Umgang mit Werkzeugen lernen und üben können.

Gemeinden entscheiden

Zwar stehen alle betroffenen Revierkörperschaften einer Fusion positiv gegenüber. Damit diese Realität wird, müssen jedoch die betroffenen Gemeinden dem Projekt «Forêts–Sarine zustimmen.» rb

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