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Funkstille im Elternbett

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Ratgeber Erziehung

 

 

 

 

 

 Birgit Kollmeyer

Wir haben drei Kinder (7, 4 und 2 Jahre alt) und kaum noch Zeit füreinander. Was besonders leidet, ist unser Sexualleben – es schläft förmlich ein –, vor allem, weil unsere Jüngsten regelmässig zu uns ins Bett kommen.S.T.

 

 Übermüdung, ein stressiger Alltag und wenig Zeit für sich und füreinander können dazu führen, dass die Erotik schwindet. Aber man kann etwas tun. Ein erfülltes Sexualleben braucht Zeit und Raum: Durch das Einplanen von Zeiten, die Ihnen als Paar gehören, geben Sie sich die Möglichkeit, Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und diese Ihrem Partner/Ihrer Partnerin mitzuteilen.

Schwierig wird es, ein zufriedenes Sexualleben zu führen, wenn Kinder regelmässig im Elternbett übernachten. Als Paar brauchen Sie Raum, der nur Ihnen gehört. Dabei entscheiden Sie als Eltern, ob Ihr Kind in Ihr Bett darf oder nicht. Kinder können nicht abschätzen, was der Paarbeziehung ihrer Eltern gut tut. Tipp: Im Vorfeld gemeinsam mit dem Kind vereinbarte Zeitpunkte können den Besuch im Elternbett zu etwas Speziellem machen, und es wird nicht zur Gewohnheit.

Weiter ist wichtig, sich aktiv dafür zu entscheiden, die Sexualität zu pflegen und ihr Priorität zu geben. Das bedeutet, den Haushalt einmal Haushalt sein zu lassen und das Waschen auf den nächsten Tag zu verschieben. Auch die Zubettgehzeit der Kinder sollte auf die Bedürfnisse der Eltern Rücksicht nehmen.

Und last, but not least braucht es Abwechslung: Auch Lieblingsgerichte werden langweilig, wenn man sie zu oft isst. Sorgen Sie daher für Abwechs-lung: Tauschen Sie untereinander aus, was Sie mögen oder sich wünschen. Erinnern Sie sich daran, was Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin früher gefiel, oder überraschen Sie ihn/sie mit einer neuen Idee. Eine Nacht ohne Kinder in einem Hotel oder an einem besonderen Ort kann die Intimität und Erotik wieder anfachen.

 Ambulante Hilfen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Paare und Einzelpersonen:

Tel. 026 300 76 90; www.unifr.ch/iff.

Telefonberatung zu Familienfragen: Fr. 14.00 bis 16.00 Uhr: 026 300 73 57

Die PsychologinBirgit Kollmeyerist beim Familieninstitut der Uni Freiburg zuständig für Prävention und Beratung. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und wohnt im Greyerzerland.

 

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