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Für das Stimmvolk geht nichts zu weit

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«Die SVP geht eindeutig zu weit» Leserbrief in den FN vom 16. April

 Joseph Zosso, eifriger und belehrender Leserbriefschreiber aus Schmitten, musste sich schon wieder über die SVP aufregen – siehe FN-Ausgabe vom letzten Donnerstag! Der Geplagte scheint Krämpfe auszustehen, wenn die «Rechtspopulisten» wieder mal von sich hören lassen. Ganz alleine ist er dabei nicht; Schützenhilfe kommt gelegentlich auch aus einem anderen Sensler Dorf, hier aber in der Regel ungezügelt. Der Volkspartei wird, in recht gehässigem Ton, vorgeworfen, mit politischen Themen die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu «bewirtschaften» oder damit Wahlkampf zu betreiben. Als ob das in einer Demokratie nicht normal wäre!

Womit denn soll sich eine politische Partei beschäftigen, wenn nicht mit brisanten, die Menschen bewegenden und sensiblen Themen? Mit der Mäuseplage etwa? Oder dem Liebesleben der Waldameisen?

Die SVP ist eine demokratisch legitimierte Partei wie andere auch. Sie und ihre Mandatsträger haben allerdings die üble Manier, die brennenden Anliegen, den Ärger und die Sorgen der breiten Bevölkerung aufzunehmen und auf die politische Agenda zu setzen. Dass sie dabei nicht viel von der sogenannten «politischen Korrektheit» hält, ist allgemein bekannt; sie nennt die Dinge beim Namen – was für viele unschicklich ist. Der Hauptgrund für diese Politik des anderen Weges, den die SVP begeht, besteht eben gerade darin, dass die unliebsamen Fragen von den anderen Parteien und deren Exponenten tabuisiert, vor sich hergeschoben, unter den Tisch gekehrt werden. Und wenn sie dann halt von der SVP «bewirtschaftet» werden, weil die anderen es nicht tun, bemüht man wieder einmal den «Rechtspopulismus» und Ähnliches. Bei sich selbst beziehungsweise den genehmen Parteien ist selbiges Tun natürlich nicht Wahlpropaganda.

Ob die SVP nun, wie Joseph Zosso meint, «eindeutig zu weit» geht oder nicht, das entscheidet immer noch das Stimmvolk an der Urne–ohne Instruktion aus berufenem Munde. Es wäre tatsächlich wünschenswert, wenn die SVP weniger oft «zu weit gehen» müsste.

«Womit soll sich denn eine Partei beschäftigen, wenn nicht mit brisanten Themen?»

 

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