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Für direkte Zugsverbindung von Bulle nach Freiburg vor Ende 2010

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Autor: walter buchs

freiburg«Das Angebot des öffentlichen Verkehrs zwischen den Bezirkshauptorten und dem Kantonszentrum ist ungenügend. Der Kanton hat die Mittel, diese Lücken zu schliessen.» Dies hat Grossrat Xavier Ganioz, Vize-Präsident der SP Freiburg, am Montagnachmittag vor den Medien erklärt.

Kurz vorher hatte er Staatskanzlerin Danielle Gagnaux zusammen mit weiteren Genossen eine mit 1323 Unterschriften versehene Petition überreicht. Damit wird der Staatsrat aufgefordert, «alles zu unternehmen, damit spätestens bis Dezember 2010 zwischen Bulle über Romont nach Freiburg eine direkte Zugverbindung eingerichtet wird». Diese soll die bestehende direkte Busverbindung ersetzen, und zwar in der gleichen oder gar kürzeren Reisedauer.

Im Petitionstext wird darauf hingewiesen, dass die direkten, überfüllten Busse zwischen Bulle und Freiburg und umgekehrt – rund 1000 Personen pro Tag – in den Stosszeiten oft stecken bleiben und so den Fahrplan nicht einhalten können. Zudem steige die Freiburger Bevölkerung mehr denn je auf den öffentlichen Verkehr um. Schliesslich wird auch unterstrichen, dass Bulle, bevölkerungsmässig und wirtschaftlich die zweitgrösste Stadt im Kanton, eine jener Schweizer Agglomerationen sei, die mit der Bahn am schlechtesten erschlossen ist.

SP-Grossrat Nicolas Rime bedauerte vor den Medien, dass das unnötige Hin und Her zwischen SBB und TPF die Verwirklichung der vorgesehenen direkten Bahnverbindung zwischen Bulle und Freiburg über Romont verzögere (siehe auch FN vom 25. April). «Wir brauchen einen starken politischen und wirtschaftlichen Zusammenhalt der Regionen im Kanton», unterstrich Grossrat Rime.

S-Bahn Freiburg zügig in Angriff nehmen

Der Kanton dürfe nicht durch die S-Bahn Bern oder die S-Bahn Lausanne aufgeteilt werden. Deshalb sei es jetzt vordringlich, «mit mutigen und zielgerichteten Projekten» die S-Bahn Freiburg in Angriff zu nehmen, so Rime abschliessend.

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