Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Für eine erfolgreiche Zucht müssen viele Faktoren stimmen»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Alle zwei Jahre organisiert der Viehzuchtverein Sense eine Bezirksschau, an der Kühe der Rassen Redholstein, Holstein, Simmental und Swiss Fleckvieh gezeigt werden. So auch am kommenden Samstag in Tafers. Wie Vereinspräsident Christoph Overney erklärt, haben sich 40 Züchter aus dem Sensebezirk angemeldet. Zudem nehmen zehn Züchter aus dem Seebezirk an der Sensler Schau teil.

Leichter Rückgang

Insgesamt werden so 130  Kühe gezeigt – etwas weniger als bei der letzten Austragung 2016. Wie der Landwirt aus Alterswil ausführt, gibt es vor allem zwei Gründe für diesen Rückgang: Es gibt weniger Betriebe, und einige Züchter scheuen zudem den grossen Vorbereitungsaufwand, um die Tiere im bestmöglichen Licht präsentieren zu können.

Christoph Overney weiss aus eigener Erfahrung, was alles dahintersteckt. Der Züchter von Holstein- und Redholstein-Kühen zeigt an der Schau in Tafers vier Tiere aus seinem Stall. Er schätzt den Aufwand pro Tier auf drei bis vier Stunden.

Alle Teilnehmer hoffen auf eine gute Bewertung. Diese wird von Jan Jungen vorgenommen, einem schweizerisch anerkannten Richter. Er schätzt bei den Tieren ein, inwieweit die Zuchtziele erreicht worden sind. Die Tiere werden zu diesem Zweck nach Alter beziehungsweise Laktation eingeteilt – dies pro Rasse. Neu gibt es dieses Jahr auch eine Junior-Misswahl aller Rassen.

Besserer Preis für Siegerkühe

«An einer solchen Schau geht es darum, zu sehen, wo man in der Zucht steht», sagt Christoph Overney. «Es erfüllt einen Züchter mit Stolz, den anderen Landwirten seine Tiere zu präsentieren.» Zudem habe eine Viehschau auch einen wichtigen Aspekt für die Wirtschaftlichkeit der Kühe. «Tiere mit ‹guten› Eutern können zum Beispiel länger und mehr Milch geben», erklärt er. Eine gute Rangierung an einer Viehschau könne bei einem Verkauf ebenfalls ausschlaggebend sein, um einen guten Preis zu erzielen, sei es für das Tier selbst oder für seine Nachkommen.

Viel Arbeit dahinter

«Klar ist es auch eine Art Konkurrenzkampf, doch unter den Züchtern gönnt man sich die Erfolge», hält er fest. Denn hinter einem Zuchterfolg stecke viel Arbeit. «Es braucht am Anfang eine gute Kuh und einen guten Bullen und das Glück, dass das Kalb die guten Eigenschaften von beiden geerbt hat.» Dann müsse sich das Tier gut entwickeln, von Krankheiten verschont bleiben und das Abkalben gut über die Runden bringen. «Es gibt sehr viele Faktoren, die stimmen müssen, damit am Ende alles stimmt», so der Landwirt.

Neu ein Tret-Traktorrennen

Diese Zusammenhänge möchte der Viehzuchtverein der Bevölkerung näherbringen. Christoph Overney hofft deshalb auch, dass nicht nur Leute aus den Reihen der Landwirte an die Viehschau kommen. Mit dem Rahmenprogramm schlägt der Verein Brücken: Erstmals findet für Kinder von 5 bis 13 Jahren ein Tret-Traktor-Rennen statt. Die Kinder starten in Kategorien in den zur Verfügung gestellten Tret-Traktoren und müssen einen kleinen Parcours absolvieren.

Dieses Angebot hat der Verein anstelle des sonst durchgeführten Kälberwettbewerbs ins Programm genommen. Er darf dieses Jahr gemäss Weisung der kantonalen Stellen wegen des Ansteckungsrisikos mit der Viruskrankheit BVD nicht veranstaltet werden. Die Organisatoren mussten für alle ausgestellten Tiere Vorsichtsmassnahmen treffen: «Das Blut jeder Kuh wurde untersucht, um sicherzustellen, dass keine von ihnen Trägerin der Krankheit ist», erklärt er.

Gute Infrastruktur

«Den passenden Ort zu finden», antwortet Christoph Overney auf die Frage, was das schwierigste bei der Organisation eines solches Grossanlasses sei. Der Verein sei deshalb sehr dankbar, die Halle der Firma Andrey benutzen zu dürfen. «So sind wir wetterunabhängig, haben genügend Platz und müssen keine Zelte stellen, was mit grossem Aufwand verbunden wäre.»

Andrey-Areal, Tafers. Sa., 28. April; ab 9 Uhr: Richten der Kühe 1. Laktation; 10.30 Uhr: Wahl Juniormiss aller Rassen; 11.30 Uhr: Richten und Miss-Wahlen Swiss Fleckvieh und Simmentaler Senior und Rinder; 13 Uhr: Tret-Traktor-Finale; 13.30 Uhr: Richten Redholstein und Holstein Senior; 14.45 Uhr: Miss-Wahlen Redholstein und Holstein Senior; 19.30 Uhr: öffentlicher Züchterabend mit Preisübergabe und Festwirtschaft.

 

Mehr zum Thema