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Für eine optimale Nachwuchsförderung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

eishockey Nicht jeder Elite-B-Junior, der in der Eishockey-Nachwuchsbewegung SenSee ausgebildet wird, schafft gleich den Sprung in die 1. Liga zu den Düdingen Bulls. Auf der anderen Seite muss gemäss dem nationalen Verband jeder 2.-Liga-Club über Nachwuchsmannschaften verfügen. Dies sind zwei Gründe für die intensivierte Zusammenarbeit zwischen der ENB SenSee und dem EHC Bösingen-Kriechenwil. Unterstrichen wird diese durch den optischen Auftritt mit einem neuen Logo und neuen Namen: EHC SenSee und EHC SenSee-Future. Die beiden Vereine spannen ausschliesslich auf der sportlichen Ebene zusammen – alles andere wie Finanzen und Vorstände bleiben unabhängig.

Die flexibelste Variante

«Wir haben den sportlichen Aspekt mit den aktuellen Reglementen und Restriktionen im Spieleraustausch angeschaut und kamen zum Schluss, dass diese Form der Zusammenarbeit die flexibelste Variante ist», erklärt SenSee-TK-Chef Patrick Bucheli. Und Markus Wüthrich, Präsident des EHC SenSee, ergänzt: «Grundsätzlich kann man sagen, dass es Änderungen in den Reglementen gab, die wir technisch so umsetzen müssen.» Der EHC SenSee wird so zum grössten Eishockey-Club im Kanton.

Mittels A-A-Lizenzen können nun Junioren A und Elite-B-Junioren von SenSee-Future in den 3.- und 2.-Liga-Mannschaften von SenSee Erfahrungen sammeln. Nur so könne der Nachwuchs Fortschritte erzielen, meint Daniel Waeber, Präsident an SenSee-Future: «Ziel muss es sein, dass jeder Spieler niveaugerecht spielen kann. Dies war in Zusammenarbeit mit den Bulls nicht mehr möglich, weil deren 2. Mannschaft aufgelöst wurde. So haben unsere Elite-B-Junioren keinen Platz mehr.»

Zusammenarbeit mit den Bulls funktioniert

Völlig neu ist die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen indes nicht. Zudem stehen im Team von SenSee, das den Sprung in die 2. Liga schaffte, fast ausschliesslich ehemalige ENB-Junioren.

Das übergeordnete Ziel ist, in Zukunft den Nachwuchs von der 1. bis zur 4. Liga ausbilden zu können. «In fünf bis zehn Jahren soll es nur noch einen EHC SenSee geben», sagt Markus Wüthrich. «Denn mittel- und langfristig sehen wir nur einen 1.-Liga-Club im Kanton. Das Potenzial für zwei ist nicht vorhanden.»

Und die Düdingen Bulls in dieser ganzen Geschichte? Die Zusammenarbeit mit SenSee ist mit einem Partnerschaftsvertrag (A-B-Lizenz) weiter gegeben. «Spieler der Bulls können so bei uns in der 2. Liga eingesetzt werden», so Bucheli. Mit dem weiteren 2.-Ligisten Saane wurde ebenfalls ein Partnervertrag unterzeichnet. Überhaupt ginge es darum, Synergien im Kanton so gut es geht zu nutzen, auch mit Gottéron. Waeber unterstreicht dies: «Auf der Basis Bambini und Piccolos greifen diese Synergien bereits. Auf kommende Saison haben elf ENB-Junioren den Sprung zum Gottéron-Nachwuchs geschafft, darunter vier Elite-Spieler. Wenn es alle drei bis vier Jahre einer unserer Junioren bis ins Fanionteam bringt, haben wir einen guten Job gemacht. Zudem bringt uns dies dank der Ausbildungsentschädigung Geld.»

Eine Vorreiterrolle

Die Partner setzen voll auf das Pferd EHC SenSee und SenSee-Future. «Wir übernemen diese Vorreiterrolle», so Wüthrich. «Für Bösingen-Kriechenwil war es nur ein kleiner Schritt, aber ein grosser für die Zukunft.» Für Waeber ist es wichtig, dass sich beide Parteien langsam beschnuppern und nichts überstürzen: «Man kann nicht nur mit dem TGV nach Paris, sondern auch mit dem Bummler. So hat man Zeit, sich kennenzulernen.»

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