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Für einmal kein Düdinger Drehbuch

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Mit dem SC Düdingen, der U21 von Servette und dem FC Moutier standen vor dem 12. Spieltag noch drei 2.-Liga-interregional-Equipen ohne Niederlage da. Gestern ist das Trio allerdings zu einem Duo zusammengeschrumpft. Der FC La Tour/Le Pâquier machte dem Tabellenführer aus Düdingen das Leben mit einer bissigen und engagierten Leistung enorm schwer und durfte am Ende verdientermassen einen 2:0-Heimerfolg bejubeln. Ein mit der Hacke ins Tor abgelenkter Treffer von Luis Fernando Rodrigues Benis zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte die Sensler entscheidend aus dem Konzept. «Der Treffer kam zu einem blöden Zeitpunkt. Nach der Pause waren wir nicht bereit. Wir hatten schliesslich zu wenig gute Torchancen, um zu reagieren. Der Naturrasen ist uns nicht gerade entgegengekommen», analysierte Captain Frédéric Piller.

Keine Sensler Führung

Dass die Serie der Ungeschlagenheit – saisonübergreifend hatte der SCD zwölf Partien ohne Niederlage geschafft – ausgerechnet an diesem angenehmen Oktobersonntag enden würde, zeichnete sich im ersten Durchgang zunächst nicht unbedingt ab. Die klareren Chancen erspielten sich nämlich vordergründig die Düdinger: La-Tour-Goalie Laurenço Jonathan Veiga musste sowohl gegen Cedric als auch Kevin Portmann in höchster Not retten. Mitte der zweiten Hälfte erlebte Routinier Piller ein unglückliches Déjà-vu-Erlebnis und knallte die Kugel wie schon bei der verrückten Aluminium-Orgie in Romont vor zwei Wochen an die Querstange. Eine Sensler Führung hätte die Affiche womöglich in andere Bahnen lenken können, doch an diesem Nachmittag verlief das Drehbuch für einmal nicht nach dem Gusto von SCD-Trainer Rolf Rotzetter: «Heute habe ich damit gerechnet, dass das erste Tor wegweisend sein wird. Wir hätten aus unseren guten Chancen, ein Tor machen müssen. In der zweiten Halbzeit kam von uns dann zu wenig.» Je näher der Seitenwechsel heranrückte, desto gefährlicher wurden plötzlich die Greyerzer: Ein geblockter Abschluss von André Grilo Carvalho und eine von SCD-Torwart Yoël Tschan auf den letzten Drücker vereitelte Grosschance dienten als Beispiele des plötzlichen Aufschwungs.

Den offensiven Aufwind konnten die Einheimischen gleich in den zweiten Abschnitt übertragen. Vor allem Stürmer Rodrigues Benis war nun bestens aufgelegt. Neben dem sehenswerten Hacken-Tor reüssierte der Toptorschütze seines Teams (11 Saisontore) gleich noch ein zweites Mal. Nach einem zurückeroberten Ball in der Düdinger Zone konnte der Angreifer, der zuletzt für Bulle und Freiburg engagiert war, im Zentrum von sämtlichen Freiheiten profitieren. Es war die Entscheidung. Düdingen gab keinesfalls auf, doch zündende Ideen im letzten Drittel des Fussballfelds blieben aus.

Für Düdingen ist es ein verkraftbarer Rückschlag, da die laufende Vorrunde mit 27 gesammelten Punkten nahe an Perfektion herankommt und sich die erweiterte Konkurrenz jüngst nur unregelmässig Zähler hinzuverdienen konnte. Dementsprechend optimistisch blickt Piller auf den kommenden Kracher gegen Xamax U21. «Es war klar, dass diese Niederlage einmal kommen würde. Nun müssen wir das Positive aus dieser Partie mitnehmen und das Negative ansprechen. Dann sind wir für den Schlussspurt gewappnet.»

Telegramm

La Tour – Düdingen 2:0 (0:0)

Parc des Sports, La Tour-de-Trême. – 200 Zuschauer. – SR: Auletta. Tore: 47. Rodrigues 1:0. 68. Rodrigues 2:0.

FC La Tour/Le Pâquier: Veiga; Corcione, Moreira, P. Pasquier, Da Silva Correia; Marmier, Grilo Carvalho, Morina (90.  Mballa), Maillard (82. Chatagny); Rodrigues Benis, Ramabaja (86. Savary).

SC Düdingen: Tschan; Schwarz, Marcel Aegerter, Suter, Vonlanthen (74. Gachoud); Balvis Gonzalez (83. Rotzetter), C. Portmann (68. Neuhaus); Bächler (60. Buntschu), Piller, Sandmeier; K. Portmann.

Bemerkungen: Düdingen ohne Catillaz, Nefic, Brünisholz (alle verletzt), Maic Aegerter, Ragonesi (beide Ausbildung), Spicher (Ferien), Schneuwly (anderes Team).

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