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«Für einmal nicht Fondue Chinoise»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Urs Haenni

Kulinarisch dürfte es an Heiligabend oder Weihnachten kaum ein Ort mit Ried aufnehmen können. Gut möglich, dass dort gleich auf mehreren feierlich geschmückten Tafeln Fünfgänger mit Parmaschinken, Blumenkohl-Joghurtsuppe, Artischocken, Thunfisch, Schweinsfilet und Gnocchi aufgetischt werden.

Zwölf Teilnehmer lernten nämlich an einem Kurs der Seeländischen Volkshochschule, ein Festtagsmenü zu kochen, bei dem vom Apéro mit Schaumwein und Mandarinenlikör bis zum Dessert mit Schoggi-Kaffeemousse alles selber zubereitet wurde.

Gleich mehrere der überwiegend weiblichen Kursteilnehmer kommen aus Ried, und auch die Kursleiterin Jeannette Etter ist in Ried zuhause. Doch ob aus Ried, aus Kerzers, Muntelier oder Liebistorf – die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten eine ähnliche Motivation.

Ausführliches Rezeptdossier

Die Köchin Jeannette Etter hatte sich jedenfalls ein Menü zusammengestellt, das an Raffinesse Schinkli und Chinoise weit in den Schatten stellt. Sie hatte sich nicht nur ein Menü ausgedacht, sondern dazu auch ein ausführliches Rezeptdossier zusammengestellt. Diese Rezepte schaute die Gruppe erst gemeinsam an, denn wenn es einmal ans Kochen geht, dann sollte man eigentlich nur noch zwischendurch zur Kontrolle auf den «Spickzettel» blicken.

Fünf Gänge und ein Apéro, das ist ein Haufen Arbeit, vor allem, wenn man nach zwei Stunden gemeinsam den Apéro nehmen will. So wurde die Gruppe auf vier kleine Teams aufgeteilt; jedes Team war für einen bis zwei Gänge verantwortlich. Sofort sah man, dass die zwölf Hobbyköche nicht zum ersten Mal in der Küche standen. Sie machten sich selbständig an die Arbeit. Nur zwei, drei Mal, etwa beim fachgerechten Zuschneiden des Thunfisches, rief die Kursleiterin alle zu sich.

Ansonsten hatte Jeannette Etter ein wachsames Auge auf die vier Kochstellen in der OS Kerzers, war sofort zur Stelle, wenn da noch eine Prise Salz fehlte oder dort der Parmaschinken mit Füllung gerollt werden musste.

Die Köchin machte bisweilen den Eindruck einer Simultan-Schachspielerin, die von einem Schachbrett zum andern geht und einen Zug macht, damit das Spiel weitergeht. Besonders beeindruckend war, wie sie den Überblick hatte und immer dann da war, wenn man eine Pfanne vom Kochherd nehmen oder eine Platte in den Backofen stellen musste.

«Ihr seid schnell», lobte die Kursleiterin, als alles pünktlich bereit und der Tisch festlich gedeckt war, und verschwieg charmant, dass sie schon eingegriffen hätte, wenn irgendwo die Suppe oder das Filet nicht rechtzeitig bereit gewesen wäre. Belohnt wurden die Kursteilnehmer mit einem leckeren Festmahl, das man sich anschliessend bei einem Glas Wein gleich selber schmecken lassen konnte.

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