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Für ihren Gesundheitstest müssen die Berufschauffeure neu zu Vertrauensärzten

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Die rund 3000 Freiburger Berufschauffeure erhalten demnächst eine Liste mit den Namen von 34 Hausärzten zugestellt. Aus dieser müssen sie wählen, wenn sie zu den regelmässigen Gesundheitstests aufgeboten werden. Bis anhin konnten sie das bei ihrem eigenen Hausarzt erledigen. Nun hat das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS) mit den Freiburger Ärzten eine neue Regelung vereinbart. Betroffen sind zum Beispiel Carchauffeure, Lastwagenfahrer und Taxihalter, betont Direktor Marc Rossier. Je nach Alter müssen sie alle zwei bis fünf Jahre zum Gesundheitstest antraben. Die Regelung gilt nicht für private Fahrer von Autos und Motorrädern. Diese haben weiterhin die freie Arztwahl.

Flächendeckendes Angebot

Die 15 deutschsprachigen und 19 französischsprachigen Mediziner erhielten eine zweitägige Zusatzausbildung in Verkehrsmedizin. Ab 2013 dürfen nur noch diese Vertrauensärzte die notwendigen Atteste ausstellen. Damit komme Freiburg den Chauffeuren entgegen, betont Peter Krummen, Präsident der Freiburger Sektion des Nutzfahrzeugverbandes Astag. Denn: «Das Angebot ist flächendeckend, die Chauffeure müssen keine grossen Distanzen zurücklegen.» Andere Kantone fassen das Angebot an einem Ort zusammen.

Der Test kostet maximal 180 Franken–die Kosten werden von den Fahrern oder den Firmen getragen. Den Chauffeuren wird zugesichert, dass sie innert 25 Tagen nach dem Aufgebot des ASS einen Arzttermin erhalten.

Rossier betont, dass diese Vereinbarung entscheidend für die Einführung der neuen Regelung war: «Wir wollen kein Hin und Her.» Er glaubt nicht, dass die Regelung den Ärzten einen Mehraufwand verursacht, da viele Chauffeure schon zu ihren Patienten gehören. Peter Krummen bilanziert: «Die Lösung ist realisierbar, wenn die Ärzte genug flexibel sind.» fca

Domdidier: Ausbau wegen des Wachstums des Fahrzeugparks

Das ASS baut die Aussenstelle in Domdidier aus. Die 2002 eröffnete Anlage genügt den Anforderungen nicht mehr. Der Fahrzeugpark ist um über einen Drittel gewachsen. 2011 wurden gegen 16 000 Fahrzeuge in Domdidier kontrolliert. Der Trend zeigt aufwärts. Zurzeit bestehen aber weder Wartezeiten noch eine Verzögerung der Aufgebote, sagt Direktor Marc Rossier. Im administrativen Bereich nehme die Geschäftslast jedoch zu.

Statt wie bisher zwei werden neu vier Bahnen für Kontrollen zur Verfügung stehen, davon mindestens eine für schwere Fahrzeuge. Ausserdem wird der administrative Bereich neu organisiert. Die Arbeiten werden 2013 ohne Betriebsunterbruch durchgeführt. Das ASS rechnet mit Kosten von 4,4 Millionen Franken. Der Personalbestand wird erhöht, gegen zehn Angestellte sollen in Domdidier tätig sein. Der Ausbau geht über das ASS-Budget. Laut Rossier kann der Ausbau durch die Zunahme der Kundschaft gedeckt werden, es gibt keine Gebührenerhöhungen. Er verweist darauf, dass die Freiburger Gebühren niedrig und die Kapazitäten besser sind als anderswo, so dass viele Kunden aus anderen Kantonen stammen. fca

 

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