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Für Laubfrosch und Auerhuhn

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Es gehe für Pro Natura Freiburg darum, Allianzen zu suchen und Diskussionen in Gang zu bringen, gegebenenfalls jedoch auch vom Beschwerderecht zu profitieren, erklärte Co-Präsident Jacques Eschmann seinen Naturschützerinnen und Naturschützern an der Generalversammlung vom Freitag. Dank der Hilfe von Juristen gelinge es Pro Natura Freiburg stets wieder, solch «solide Beschwerden zu formulieren, dass die Gerichte ihnen fast immer Recht geben müssen».

So auch das Verwaltungsgericht, welches zum Wohle des Auerhuhns eine Pro-Natura-Beschwerde gegen den Bau einer Strasse im Berra-Gebiet gutgeheissen hat (vgl. FN vom 16. Mai 2000). Philippe Vuilleumier, Geschäftsführer von Pro Natura freute sich in seinem Jahresbericht über diese Nachricht, erklärte jedoch, dass die Sache noch nicht gänzlich vom Tisch sei. Der Fall sei nämlich an das Bundesgericht weitergezogen worden.
Obwohl 1999 und damit das Pro-Natura-Laubfrosch-Jahr vorbei ist, wird weiterhin ein beträchtlicher Effort der Freiburger Sektion dem erwähnten Tier – eine der am stärksten bedrohten Amphibienarten – gelten. Der Biologe Mathias Villiger arbeitet so an einem Laubfrosch-Schutzprojekt, welches das langfristige Überleben der Laubfrosch-Population in der Gegend um Farvagny sichern will. Dazu sollen bereits existierende Biotope geschützt und «durch natürliche Strukturen» vernetzt werden.
Wie Marie Schaller von der Freiburger Pro-Natura-Jugendkommission erklärte, erfahren die für die jungen Naturfreundinnen und -freunde organisierten Aktivitäten regen Zulauf. Seit der letzten Generalversammlung im November 1999 seien neun Ausflüge, an welchen insgesamt 150 Jungen und Mädchen teilgenommen haben, über die Bühne gegangen. Allein der letzte Fledermaus-Trip habe 50 Kinder in seinen Bann gezogen.

«Auf den Spuren des Wildschweins»

Im Anschluss an die Versammlung zeigte Samuel Monachon seinen 50-minütigen, zum Teil in der «Grande Cariçaie» gedrehten Film «Auf den Spuren des Wildschweins» – und zog damit deutlich mehr Publikum an als der statutarische Teil des Abends. Das Werk erfüllte den Chemie-Hörsaal der Universität Freiburg, welcher sonst eher einen Hauch düsterer Sowjet-Akademie versprüht, mit herrlich – und nur mittels Kamera – eingefangener Flora und Fauna.

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