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Für mehr interkommunale Zusammenarbeit

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Traditionsgemäss lädt die Gemeinde Bösingen in den ersten Januarwochen Gewerbetreibende, Landwirte, Kirchen, Schulen und Parteien zum Neujahrsapéro ein. Ammann Louis Casali rief am Montagabend dazu auf, trotz der Krisen im Weltgeschehen positiv in die Zukunft zu blicken. «Wenn wir alle mit Kleinigkeiten dazu beitragen, kann 2017 besser werden.» Er lancierte den Appell, sich politisch einzusetzen. «Wir brauchen Einwohner, die bereit sind, Aufgaben zu übernehmen.» Von politischem Engagement sprach auch Manfred Raemy. Der neue Sensler Oberamtmann hatte in der Gemeinde, in der er elf Jahre gewohnt und wo er im ersten Wahlgang das beste Ergebnis erzielt hatte, seinen ersten offiziellen Auftritt. Um über Chancen und Herausforderungen im Sensebezirk zu sprechen, müsse man den Ist-Zustand kennen, sagte er. Er zeigte auf, dass sich der Bezirk in den letzten Jahren gut entwickelt hat; sowohl was die Bevölkerung, das Gesundheitswesen und die Schulen als auch die Schaffung von Arbeitsplätzen betrifft. «Dass wir die tiefste Arbeitslosenquote im Kanton haben, zeigt, dass wir vieles richtig gemacht haben.» Der Sensler sei als Arbeitskraft in den Agglomerationen von Bern und Freiburg gefragt. Grund dafür sei auch das Schulsystem, das sich im Sensebezirk auf einem hohen Niveau bewege.

«Die Qualität, die wir in allen Bereichen erzielt haben, müssen wir beibehalten und punktuell verbessern», sagte Raemy. Zur Werterhaltung seien weitere Investitionen nötig. Die Raumplanung stelle eine grosse Herausforderung für den Bezirk dar. Trotz der Beschränkungen durch das neue Raumplanungsgesetz bräuchten die Gemeinden Gestaltungsspielraum, um gute Rahmenbedingungen für eine weitere Entwicklung zu schaffen. Um das Problem von fehlendem Bauland in einzelnen Gemeinden zu lösen und eine Entwicklung der Industrie- und Gewerbezonen zu erreichen, brauche es vermehrt überkommunale Zusammenarbeit. «Wir müssen auch hier konstruktive Lösungen suchen», sagte er. Es gehe nicht nur darum, Grossunternehmen anzuziehen, sondern auch den kleinen und mittleren Unternehmen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Denn diese hätten einen grossen Anteil an der Wertschöpfung. Manfred Raemy rief auch dazu auf, den Gewerbestandort Sense zu stärken, indem neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Die zunehmende Digitalisierung werde Gemeinden, Firmen, Schulen und auch Private noch stark beschäftigen. Er rief dazu auf, diese technische Entwicklung nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Chance zu packen.

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