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Für mehr Mut im Schulsport

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Autor: karin aebischer

«Wir können Risiken im Schulsport nicht verhindern, deshalb müssen wir lernen, mit ihnen umzugehen», erläuterte Elmar Schneuwly, Vorsteher des kantonalen Amtes für Sport, am Donnerstagabend an der Versammlung der Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten Deutschfreiburgs im Oberamt in Tafers.

Bei Bewegung und Sport in der Schule dürfe die Angst vor Unfällen nicht überwiegen. «Niemandem ist wohl, wenn ein Unfall passiert. Doch jeder, der unterrichtet, muss dies verkraften können», erklärte Schneuwly und machte darauf aufmerksam, dass das Amt für Sport für die verschiedensten Fragen in diesem Bereich bei Bedarf unterstützend und beratend zur Seite stehe. Auch eine gute Aus- und Weiterbildung helfe, den Lehrern die Angst vor Unfällen zu nehmen.

Neue Richtlinien

Alexandre Dupasquier, pädagogischer Mitarbeiter des Sportamtes, informierte die Schulpräsidenten über die drei zusätzlichen Richtlinien zum Wandern (Sommer und Winter), Radfahren und Rollsport (z.B. Inline), welche das Sportamt ausgearbeitet hat. Auch die fünf bestehenden Richtlinien, welche Vorgaben wie «Handschuhtragpflicht gilt für Eislauf und Eishockey auf allen Stufen» enthalten, wurden überarbeitet. Die Entwürfe der neuen kantonalen Richtlinien werden gemäss Dupasquier zur Vernehmlassung eingereicht. Ziel ist es, dass diese bis zum Schulanfang 2009 in Kraft treten.

Der stellvertretende Kantonsarzt Thomas Plattner referierte an der Konferenz der Schulpräsidenten über die schulmedizinischen Untersuchungen im Kanton Freiburg. Bei diesen sei festgestellt worden, dass die meisten Kinder bei guter körperlicher Gesundheit seien. Psychosoziale Probleme würden jedoch zunehmend in den Vordergrund treten. «Eine Studie der Stadt Freiburg bestätigt dies», ergänzte Plattner.

Kein Übergewicht

Hingegen sei Übergewicht bei Kindern, im Gegensatz zu anderen Regionen der Schweiz, im Kanton Freiburg ein marginales Problem. Thomas Plattner erklärt sich dies damit, dass Freiburg eher ländlich ist.

Auch das Thema des Ärztemangels kam am Donnerstagabend zur Sprache. «Im Moment sind noch genügend Hausärzte da. In Randgebieten der Schweiz wird es jedoch zunehmend schwieriger», so Plattners Antwort auf die entsprechende Frage der Wünnewiler Schulpräsidentin Christa Bürgy-Schubnell. Der Kanton Freiburg belege auf dem Ranking der Ärztedichte Platz 23.

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