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Für Quidome schliesst sich der Kreis

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Autor: frank stettler

Für Trésor Quidome geht morgen eine lange Leidenszeit zu Ende. Der 30-Jährige war in seiner Karriere noch nie schwerwiegend verletzt gewesen. Umso mehr setzte ihm die langwierige Knieverletzung zu. «Ich habe mich gefragt, was ich getan habe, dass ich so leiden musste. Geholfen hat mir in dieser Zeit das Gebet. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich in meinem Leben eine schwere Zeit durchlebt habe», so Quidome, der mit seiner Mutter und seinen drei Brüdern im Alter von fünf Jahren aus seiner Heimat Angola ins Tessin geflüchtet ist. «Die politische und soziale Lage war damals zwar nicht einfach, aber auch nicht dramatisch. Dennoch entschied sich meine Familie für den Neuanfang in der Schweiz.» Die Integration sei ihm damals einfach gefallen, nicht zuletzt dank seiner Liebe zum Basketball.

Schneller zurück als geplant

Eine grosse Hilfe während der Rehabilitation war für Quidome die Geburt seines Sohnes Trésor Anthony im vergangenen Juli. «Er hat mich auf andere Gedanken gebracht. Seine Geburt hat mich ausserdem unheimlich motiviert.» Diese Ablenkung der besonderen Art war für Trésor Quidome insofern wichtig, als es sich bei seiner Verletzung um eine komplizierte handelte. Der Wiederaufbau nach der Operation war langwierig. Mit eisernem Willen hat sich Quidome aber schneller zurückgekämpft als vorgesehen. Statt der prognostizierten zehn Monate dauerte seine Rehabilitation nur deren acht. «Dennoch stelle ich mir viele Fragen. Etwa, ob ich fähig sein werde, mein altes Rendement wieder zu erreichen.»

Seit vergangenem Sonntag trainiert Quidome wieder voll mit der Mannschaft. Für einen Teamsportler, wie er einer ist, ein Meilenstein, nachdem er monatelang Physio über sich ergehen lassen musste, Stunden auf dem Rad oder dem Laufband verbracht und alleine an seinem Wurf gearbeitet hat. «Wenn ich auf dem Parkett stehe, versuche ich meine Verletzung zu vergessen und Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten zu haben. Sicher wird es noch einige Zeit dauern, bis ich wieder zu hundert Prozent fit sein werde. Der einzige, der mich unter Druck setzt, bin ich selbst. Ich will all die Leute, die mich in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben, nicht enttäuschen.» Diesen Support will er schon morgen im Heimspiel gegen Vacallo ein erstes Mal zurückzahlen.

Quidomes Kampfansage

Nichts verloren während seiner langen Absenz hat Trésor Quidome von seinem Ehrgeiz. «Wir haben zwar einige Spiele verloren, aber unsere Mannschaft hat das Potenzial, auch in dieser Saison alle drei Titel zu gewinnen.» Das tönt doch schon mal nach einer Kampfansage Marke Quidome in Richtung Lugano, seinem Ex-Club und dem grossen Titelfavoriten.

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