Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Für zügigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter Buchs

freiburg Mit 89 gegen eine Stimme und zwei Enthaltungen hat der Grosse Rat am Donnerstag ein Postulat überwiesen, das dem Staatsrat den Auftrag gibt, ein Gesamtkonzept des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Freiburg vorzulegen. Laut den CVP-Grossräten Christian Ducotterd aus Grolley und Charles de Reyff aus Freiburg soll der Bericht zum Postulat alle Elemente enthalten, «die für die Optimierung des öffentlichen Verkehrs notwendig sind». Er solle in einem einzigen Dokument «eine kohärente Übersicht bieten». Zudem solle ein Plan mit realisierbaren Fristen beigelegt sein.

Der Staatsrat erinnerte in seiner Antwort daran, dass es im Kanton zwei regionale Verkehrsverbünde gebe. Diese sollten auch in Zukunft die Führungsrolle bei der Lösung von Verkehrsproblemen auf ihren Gebieten behalten. Die Regierung habe nicht die Absicht, sich in die Planung der bestehenden Verkehrsverbünde einzumischen.

Es gibt Instrumente

Wie andere Fraktionssprecher unterstrich Christa Mutter (MLB, Freiburg), dass der Staatsrat mehr als nur Koordinator sein müsse. Sie kritisierte «die Passivität der Regierung». Für die CVP-Fraktion forderte Christine Buillard-Marbach (Überstorf): «Zum Schutz der Umwelt und zur besseren Koordination der Raumplanung muss der öffentliche Verkehr attraktiver werden.»

Staatsrat Beat Vonlanthen stellte fest, dass der Kanton über die nötigen Instrumente verfüge, um öffentlichen Verkehr zu fördern. Die Tatsache, dass das diesbezügliche Budget im kommenden Jahr um sieben und gemäss Finanzplan 2011 um elf Prozent steige, zeige, dass der Staatsrat diesen Bereich stark fördere. Gleichzeitig gab der Volkswirtschaftsdirektor bekannt, dass die Verhandlungen im Hinblick auf die Schaffung einer S-Bahn Freiburg in einem konstruktiven Geist vorankommen. Zeitungsberichten zufolge hat eine Staatsratsdelegation am Mittwoch mit der TPF verhandelt, und heute mit der SBB. Wie Staatsrat Vonlanthen «La Liberté» gegenüber sagte, sind die getrennten Verhandlungen kein Hinweis auf irgendwelche Spannungen. Der Ansatz sei konstruktiv.

Mehr zum Thema