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Fusion: Ja oder Nein?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nächstens wird in Alterswil, Tafers und St. Antoni darüber abgestimmt, ob die Gemeinden fusionieren sollen. Da sind wohl einige Fragen angebracht: Ist es unbedingt nötig, dass wir fusionieren? Muss es heute schon sein, könnte es nicht auch später sein? Was bringt die Fusion? Haben wir dadurch tatsächlich einen grossen Nutzen? Was fehlt uns heute in Alterswil, das nur die Fusion bringen kann?

Ich und sicher viele Bürger in Alterswil sind zufrieden und wünschen, dass es vorläufig so bleibe. Es ist eine lebendige Gemeinde, die wir lieben, wir fühlen uns wohl und gut aufgehoben. Es wird behauptet, eine Fusion bringe mehr Dynamik; vielleicht wird die neue Gemeinde aber auch schwerfälliger und weniger überschaubar. Die Dienstleistungen würden professioneller und kompetenter, sagen die Fusionsbefürworter. Dabei werden wir schon heute auf der ganzen Linie bestens bedient, sei es im Gemeindebüro, sei es von den stets hilfsbereiten Angestellten. Alterswil hat am wenigsten Vollzeitangestellte und doch keinen Mangel an Dienstleistungen. Die zentrale Stelle wird in Tafers sein, also werden Fragen und Anliegen dort entgegengenommen. Der Ammann wird Sprechstunden vorsehen. Bisher konnte man unseren Hubert Schibli leicht treffen, sei es an den Versammlungen der Vereine, sei es im Gasthaus, sei es am Sonntag in der Kirche, auf der Strasse, bei ihm daheim: Er ist stets freundlich und ansprechbar. Wir bedauern den Verlust der Poststelle, jetzt vielleicht den Verlust der Gemeindeverwaltung. Bald einmal gibt es nur noch einen Wahlkreis ohne Garantie für einen Sitz der bisherigen Gemeinden.

Soll man den Erhebungen der Universitäten Bern und St. Gallen glauben, dann bringen Fusionen falsche Entwicklungen: Die Eigenverantwortung sinke, Anreize zur sparsamen Mittelverwendung gingen verloren, und eine Steigung der Wohlfahrt gebe es auch nicht. Die Studie sagt sogar, die optimale Gemeindegrösse liege bei 2000 Einwohnern. Dies sind einige Überlegungen, die mich am 19. Mai zu einem Nein führen.

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