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Fusion wieder aktuell

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Fusion wieder aktuell

Raiffeisenbank Jaun auf Partnersuche

Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Jaun unternehmen einen zweiten Versuch. An der Frühjahrs-Generalversammlung werden sie den Genossenschaftern erneut die Fusion mit der Raiffeisenbank Vallée de la Jogne (Jauntal) beantragen.

Von ANTON JUNGO

«Wir wollen uns heute rüsten, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Wir wollen für unsere Kunden weiterhin der kompetente Partner und Berater in allen Geldangelegenheiten sein. Dies erfordert Investitionen in Sachanlagen und Personal, zudem nimmt der Kostendruck kontinuierlich zu», halten die Bankbehörden in einem Brief an die Genossenschafter fest. Sie weisen darauf hin, dass sie zusammen mit den zuständigen Fachspezialisten des Schweizer Verbandes der Raiffeisenbanken in St. Gallen (SVRB), den Behörden sowie dem Bankleiter der Raiffeisenbank Jaun in den letzten Wochen die Einzelheiten eines Zusammenschlusses sorgfältig abgeklärt haben.

Zusammen eine Bilanzsumme
von 150 Millionen

Zur Diskussion steht ein Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Vallée de la Jogne in Charmey. Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung vom Frühjahr 2004 einen entsprechenden Antrag stellen. Vorgängig wird am 24. Oktober noch eine Orientierungsversammlung stattfinden. «Wir sind überzeugt, dass das Zusammengehen der beiden Banken Basis für eine weitere erfolgreiche Tätigkeit von Raiffeisen ist», ist der Verwaltungsrat überzeugt und freut sich zusammen mit den Mitarbeitern der beiden Banken sich der neuen Herausforderung zu stellen. Die Bank beschäftigt zurzeit vier Personen mit einem Pensum von 3,5 Personaleinheiten. Diese würden ihren Arbeitsplatz auch nach einer Fusion behalten können.

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Vallée de la Jogne belief sich am 31. Dezember 2002 auf 108 Millionen Franken. Jene der Raiffeisenbank Jaun auf 42 Millionen Franken. Zusammen würden die beiden Banken 2200 Mitglieder (Jaun 600) zählen. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der heutigen zwei Banken werden nach dem Zusammenschluss gleichberechtigte Mitglieder der neuen Raiffeisenbank «Jauntal».

Synergien nutzen

Die Bankbehörden und die Bankleitung sind überzeugt, dass bei zwei ähnlich gelagerten Banken Synergien genutzt werden können. «Wir denken dabei vor allem an administrative Bereiche. Das Personal kann vermehrt für die Kundenberatung und -betreuung eingesetzt werden. Das Dienstleistungsangebot erfährt eine Verbesserung, von der Sie direkt profitieren können», heisst es im Brief.

Fusion wird schon lange diskutiert

Die Diskussionen um einen Zusammenschluss der Raiffeisenbank Jaun mit der Raiffeisenbank von Charmey ist nicht neu. Bereits 1998, als die Bank einen neuen Leiter anstellte, hatte der SVRB empfohlen, eine eventuelle Fusion mit einer Nachbarbank zu studieren. Die Verantwortlichen der Bank nahmen mit der Raiffeisenbank in Charmey Verhandlungen auf und arbeiteten einen Fusionsvorschlag aus. An der Generalversammlung vom 9. März 2001 haben aber die Genossenschafterinnen und Genossenschafter von Jaun einen entsprechenden Antrag der Bankbehörden deutlich abgelehnt.

Paul Jaggi, Präsident des Verwaltungsrates, gestand damals ein, dass der Zeitpunkt für den Fusions-Antrag nicht günstig gewählt war. Kurz vorher war in Jaun die Realschule und im Fang die Post geschlossen worden. Just zum Zeitpunkt der Abstimmung über die Fusion stand auch die Schliessung der Post in Jaun zur Diskussion (vgl. FN vom 14. März 2001). Das Traktandum war damit aber nicht vom Tisch. Sowohl an der Generalversammlung von 2002 und 2003 wurde darüber informiert, dass die Gespräche über eine Fusion weitergingen.

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