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Fusionieren ja, aber so nicht!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit Hochglanzbroschüren und Flugblättern werden den Bürgern die Vorteile der Fusion schmackhaft gemacht. Sicher bringt die Fusion Vorteile, aber zu welchem Preis?

Ich habe die Fusionspapiere der drei Gemeinden studiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass in der Verwaltung kein einziges Stellenprozent eingespart werden soll. Für die neue Verwaltung werden einfach alle Stellenprozente der drei Gemeinden zusammengezählt. Das kann es doch nicht sein! Nach der Fusion muss nur noch eine Gemeindeversammlung vorbereitet werden statt drei. Es braucht nur noch eine Buchhaltung, einen Rechnungsabschluss und eine Revision – mit ein paar Zahlen mehr, aber mit viel weniger Aufwand als für drei Gemeinden. Es muss nur noch ein Mitteilungsblatt redigiert werden und nicht mehr drei, nur noch eine Kanzlei betrieben werden statt deren drei.

Das Ziel jeder Fusion ist es, Synergien in der Verwaltung zu nutzen und die Personalkosten zu senken. Bei der Fusion Tafers, Alterswil, St. Antoni will man das nicht. Die Fusionspapiere tragen die Handschrift der Verwaltungen. Sie wollen von der Fusion offenbar profitieren. Da hätte unsere Exekutive in der Gemeinde korrigierend einschreiten müssen. Unsere Gemeinderäte haben es nicht getan. Zum Glück hat in unserer Demokratie der Stimmbürger das letzte Wort. Am Fusionsvertrag etwas ändern können wir nicht mehr, aber wir können sagen: Nein! So nicht! Tun wir es nicht, so sind wir unter diesen 80 Prozent von fusionierten Gemeinden, die ihren Steuersatz nach ein paar Jahren erhöhen müssen – wie eine Studie der Hochschule St. Gallen zeigt.

«Das Ziel jeder Fusion ist es, Synergien zu nutzen und Personalkosten zu senken.»

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