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Fussball spielen mit Chapuisat

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Ein besonderer Herbstferien(s)pass in Murten

Autor: Von FADRINA HOFMANN

Dienstagmorgen um halb zehn. Der Sportplatz Prehl des FC Murten präsentiert sich nebelverhangen und feucht. Nichtsdestotrotz haben sich 29 Erst- bis Viertklässler vor Ort eingefunden, um Fussball zu spielen. Trainer Stéphane Chapuisat bereitet Bälle und Ringe für die Übungen vor, während die jungen Fussballfans bereits ihre erste Aufwärmrunde drehen. «Langsam!», ruft der Ex-Nationalspieler nach einem Blick auf die übermotivierten Jungen und Mädchen, die sich bereits verausgaben.Wenig später hat Stéphane Chapuisat die Kinder bereits in Altersgruppen eingeteilt. Die Teilnehmer der ersten und zweiten Klasse üben die Koordination, indem sie einen Ring-parcours durchlaufen. Die Dritt- und Viertklässler spielen sich in Zweiergruppen den Ball zu. Ab und zu ertönt die Stimme des Trainers: «In die Höhe!», «Bewegen mit dem Ball!», «Schneller!». Die Kinder sind in ihrem Element.

«Stéphane fand die Idee super»

Es ist das erste Mal, dass Fussballspielen auf dem Programm des «Ferien(s)passes» steht. Dass Stéphane Chapuisat mit von der Partie ist, hat vor allem mit Nachbarschaftssolidarität zu tun. Die Organisatorinnen dieses Angebots, Doris Baumgartner und Simone Zimmer, wohnen in Muntelier im gleichen Quartier wie der Fussballprofi. «Stéphane fand die Idee sofort super und hat zugesagt», erzählt Simone Zimmer. Sie ist überzeugt, dass die rund 50 Anmeldungen für die zwei Kurse am Morgen und am Nachmittag mit dem prominenten Trainer zu tun haben.Für die Kinder stand in erster Linie der Sport im Zentrum. So begründet Colin Morales (10 Jahre) seine Teilnahme mit den Worten: «Ich bin gekommen, weil ich Fussball spielen möchte». Tino Freiburghaus (10 Jahre) gibt zu, dass die Anwesenheit von «Chappi» ein zusätzliches Zückerchen gewesen sei, und Laura Aeppli (8 Jahre) kennt den Fussballer sogar persönlich und «tschuttet» einfach wahnsinnig gerne. Auch auf die Erwachsenen wirkt Stéphane Chapuisat wie ein Magnet. Die Tatsache, dass erstaunlich viele Väter am Rande des Fussballfeldes waren, sprach für sich.Sobald alle aufgewärmt sind, geht Stéphane Chapuisat zum zweiten Übungsteil über. Eine Hälfte der Kindergruppe beginnt sofort den ersten ambitionierten Match: die Gelben gegen die Blauen. Als Schiedsrichter fungiert ein Papa. Die Spielfeldgrösse ist den kleinen Fussballern angepasst.

Ein ruhiger Trainer

Die zweite Gruppe stellt sich vor das Tor. Jedes Kind übt sowohl das Passspiel als auch das Toreschiessen. In Turnschuhen, Trainerhose und Daunenjacke läuft Stéphane Chapuisat zwischen den jungen Spielern hin und her und gibt Tipps. «Beim Schiessen ist es wichtig, dass man neben dem Ball steht und nicht zu weit davon entfernt», rät der Trainer beispielsweise. Seine ruhige Art wirkt ansteckend. Die grosse Gruppe ist konzentriert und spielfreudig. Alle machen mit, und jeder freut sich, wenn ein Treffer ein «Super, schön!» beim Profi auslöst.Die Hauptaufgabe des Tages sieht Stéphane Chapuisat darin, die Kinder zum Bewegen zu animieren. «Vielleicht bekommt ein Kind ja Freude am Fussballspielen und tritt später sogar dem Club bei», sagt der Ex-Nationalspieler. Mit Kindern kennt er sich aus; er ist Familienvater und Trainer der Junioren-Stürmer des Schweizerischen Fussballverbandes in Payerne. «Hier muss ich einfach die Aufgaben den verschiedenen Alterskategorien und Niveauklassen anpassen», meint Stéphane Chapuisat. Im Notfall hilft er sogar beim Schnürsenkelbinden.

«Es gibt immer kleine Talente»

Der derzeitige Euro-08-Botschafter macht die Übungen mit den einheimischen Kindern gerne. «Es gibt immer kleine Talente, die man entdeckt», so der Fussballprofi. Ob Talent oder nicht, nach Lattenschiessen, Goal-Wettbewerb und gewonnenem Match ist für Benjamin Weber (8 Jahre) klar: «Alles hat Spass gemacht.»

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