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Gambach-Schüler sind trotz Baulärm kreativ

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Oliver Hirt

Der Nano-Forschungspreis für Mittelschulen soll kreative Gymnasiasten fördern. Gesucht wurden in diesem Jahr Ideen, die ein Material vorschlagen, welches bestehende Materialeigenschaften verbindet. Der Vorschlag der vier Gewinner – der Gambach-Schüler Cyril Zufferey, Marvin Gonzalez, Rico Baeriswyl und Thomas Klaus – sieht ein Material vor, das zwar im Grundzustand fest, aber dennoch verformbar und elastisch ist.

Dynamischer Rucksack

Ein möglicher Verwendungszweck für einen solchen Stoff könnte beispielsweise ein Schuh sein, der sich dem Fuss anpasst. Eine weitere Möglichkeit sehen die vier Gymnasiasten in einem Rucksack, der mit dem Inhalt mitwächst. Ausserdem sollte der Stoff Wasser und Dreck abweisen.

Später ins Rennen gestartet

«Nachdem ich mit der Klasse im Unterricht das Thema Nanotechnologie behandelt hatte, liess ich die Schüler Ideen sammeln», erklärt Silvia Vonlanthen Fasel, Chemielehrerin der Klasse 2D1. «Ich entschied mich, die Klasse am Wettbewerb teilnehmen zu lassen, um im Unterricht einmal etwas anderes auszuprobieren.» Obwohl die Freiburger Gymnasien verglichen mit anderen spät ins Schuljahr gestartet seien, konnten die Vorschläge noch rechtzeitig eingesandt werden.

Die Freude über den Sieg war selbstredend nicht nur bei der Lehrerin, sondern auch bei den Schülern gross. Aber noch grösser war wohl die Überraschung, da gemäss Aussagen der vier Erfinder keiner von ihnen plante, sich dem Studium einer Naturwissenschaft zu widmen. «Mit unserem Vorschlag könnten Produkte realisiert werden, die jeder kaufen würde. Ein Schuh, der sich zum Beispiel um fünf Nummern ausdehnen könnte, wäre schon etwas Praktisches», anworten sie auf die Frage, weshalb wohl gerade ihre Idee das Rennen gemacht hat.

Arbeit wird honoriert

Auch der Vorstand des Kollegiums war angenehm überrascht: «Ich war sehr erfreut über die positive Nachricht», sagt Roland Schmidt, Vorsteher der deutschsprachigen Abteilung, «es ist schön, wenn eine Arbeit auch von ausserhalb der Schule honoriert wird.» Diese Errungenschaft sei auch für die Klasse von Bedeutung, da so etwas jeweils zusätzlich motiviere, erklärt Schmidt.

Ideen an der ETH vorstellen

«Natürlich sind wir ein bisschen stolz auf uns», sagen die Gewinner. Ihr Preis sind 1000 Franken für die Klassenkasse; ausserdem werden sie mit der ganzen Klasse zu einer Führung durch die Labore der ETH Zürich eingeladen, wo sie die Gelegenheit erhalten, ihre Idee anhand eines kurzen Vortrags vorzustellen.

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