Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gänsehautmomente mit den Scorpions

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Türme von Avenches sind bunt angestrahlt, eine malerische Kulisse in der Beinahe-Vollmondnacht. Die Menschenmenge verteilt sich gut auf dem Festivalgelände, die Stimmung ist gemütlich. Auf der Nebenbühne spielt The Rambling Wheels, eine Band aus Neuenburg. Mit teilweise glitzernden Kostümen und avantgardistisch-melodiösen Soundkompositionen unterhalten die Indie-Musiker das Publikum.

Soundtrack der Wende

Die Vorfreude auf das Konzert der Headliner ist bereits spürbar. Ungeduldig warten die Zuschauer in der Arena auf «Les Scorpions», wie die welschen Fans die deutschen Hardrocker nennen. 2011 war die Gruppe schon einmal in Avenches zu Gast. Mit leichter Verspätung kündigen sich die Legenden kurz nach halb elf an. Gitarrist und Bandleader Rudolf Schenker lässt mit seinem flinken Spiel die Ära der Gitarrengötter der Siebziger- und Achtzigerjahre wieder auferstehen und übt sich in selbstironischen Posen. Die Plektren der Gitarristen fliegen nur so durch die Saiten. Die Rocker sind gut aufgelegt. Immer wieder werfen sie den Zuschauerinnen und Zuschauern die Plektren oder Drumsticks zu. Am Ende des Konzerts werden sie sogar die LP eines Zuschauers signieren – glückliche Gesichter überall. Auf der Bühne begleiten farbige Videoanimationen die Performance. Während eines Songs wird die Schweizer Flagge eingeblendet.

Bereits in der Mitte des Konzerts spielt die Band vor dem Peace-Zeichen den Hit «Wind of Change», den Song, der zum Soundtrack der Wende geworden ist. Es herrscht eine magische Atmosphäre in der Römerarena: Ein Meer von Zuschauern singt im Chor und schwenkt die Smartphone-Taschenlampen. Erinnerungen an das Jahr 1989 kommen hoch, an den Mauerfall und an das Ende des Kalten Krieges. Sänger Klaus Meine steht wortlos da, und klopft sich mit der Hand auf das Herz. «Was für ein schöner Ort», sagt er anschliessend und zeigt auf die Arena und die Altstadt. Der 71-Jährige spricht Englisch und ein bisschen Französisch mit dem Publikum. In der Arena sind viele langjährige Fans. Der Abend nimmt ab jetzt immer mehr Fahrt auf, die Rocker heizen den Zuschauern bei den kühlen Temperaturen ein. Drummer Mikkey Dee hebt in einer spacigen Solo-Performance mit seinem Schlagzeug einem Raumschiff gleich in Richtung Decke ab und liefert ein temporeiches Solo. «Er ist aussergewöhnlich», raunt ein Fan. Mit dem Song «Rock you like a Hurricane» und einem von Klaus Meine gerufenen «I love you Switzerland!» verabschieden sich die Rock-Rentner unter tosendem Applaus in die Nacht.

Zwischenbilanz und Programm

10 000 Fans wollten die Scorpions sehen

«Der Mittwochabend war ausverkauft», sagte Laura Briand, die Presseverantwortliche des Festivals Rock Oz’Arènes, gestern auf Anfrage. 10 000 Besucher haben den Festivalauftakt mit den Scorpions und der Vorgruppe The New Roses besucht. Nach dem gestrigen Auftritt von Christoph Maé ist am Wochenende elektronische Musik angesagt. Am Electroz’Arènes heute Freitag treten der holländische Star-DJ Don Diablo, Kungs, Henri PFR und Brooks auf. Am Technoz’Arènes sind die deutsche Techno-Legende Sven Väth, Enrico Sangiuliano, Dubfire, Giorgia Angiuili und Lee Van Dowski zu Gast. Am Sonntag spielt die durch die Fernsehserie «Vikings» bekannt gewordene Band Wardruna Nordic Folk. Für alle Abende gibt es noch Tickets (Stand Donnerstag).

ea

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema