Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gantrisch-Panorama mit Urs Graf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gantrisch-Panorama mit Urs Graf

Langlauf – Überlegener Sieger der Regional-Meisterschaften

Mit 50 Sekunden Vorsprung gewann Urs Graf aus Aeschi bei Spiez die Regionalmeisterschaften auf dem Gurnigel. Der wolkenlose Himmel liess das Gantrisch-Panorama so prächtig wie selten erscheinen. Schnellster unserer Region war Bernhard Senn vom NSC Gantrisch.

Von GUIDO BIELMANN

So eindrücklich sich das Panorama der Gantrisch-Kette präsentierte, fast so eindrücklich erschien auch BOSV-Läufer Urs Graf im Läuferfeld – er hob sich optisch sowohl im Tempo als auch im Stil von den anderen ab. Es war der fünfte oder sechste Regional-Meistertitel für Graf – genau wusste er es nicht. Der 29-jährige Graf war an den Schweizer Meisterschaften 2004 in Pontresina Fünfter über 50 km gewesen: «Eigentlich habe ich in der Höhe immer Probleme. Aber damals reiste ich am Tag selber erst an. So hatte ich keine Mühe.» Früher war klassisch seine Stärke: «Jetzt habe ich mich auch im Freistil stark verbessert. Da bin ich jetzt auch bei den Leuten.» Dies bewies er durch seine Selektion für den Weltcup-Sprint im Dezember in Bern.

Urs Graf war ursprünglich Maurer und ist seit 1999 Briefträger in Aeschi bei Spiez. Auf dem Gurnigel lief er das zehnte Rennen der Saison.

Toni Dinkel Zweiter

Obwohl er am Ziel meinte, er sei nicht so spritzig gewesen, lief der 37-jährige Toni Dinkel auf den zweiten Gesamtrang. Dass ihm die Spritzigkeit fehlte, ist verständlich, denn es war erst sein zweites Rennen der Saison, das erste lag schon fast einen Monat zurück. Dinkel stammt aus Lauterbrunnen, lebt aber heute in Schwarzenburg, wo er als Bankangestellter arbeitet. Toni Dinkel trainiert weniger als auch schon. 1991 erlebte er mit dem zweiten Rang über 50 km an den SM einen Höhepunkt. 1997 gelangen ihm an den SM vier Ränge unter den ersten zehn. Jetzt läuft er nur noch zehn Rennen pro Saison.

Senn und Zbinden
schnellste des SSM

Schnellster vom SSM-Verband war der 29-jährige Bernhard Senn vom NSC Gantrisch. Senn war Fünfter des gesamten Feldes. Der 46-jährige Guggisberger Peter Zbinden vom SC Alterswil lag 23 Sekunden hinter Senn. Zbinden war nicht in Topform. Denn kürzlich knallte ihm ein Brett, das vom Wind aufgewirbelt worden war, in die Seite: «Ich habe Glück gehabt, dass es keine Rippe getroffen hat. Deshalb musste ich ein paar Rennen auslassen. Schade wegen des Freiburger Cups.» Zum Rennen sagte Zbinden: «Ich bin ganz alleine gelaufen und hatte keinen Ebenbürtigen in der Nähe. Sonst hätte ich einen kleinen Zacken schneller sein können.»
Der Frust des Organisators

Der SC Plasselb führte diese Regional-Meisterschaften durch, und zwar für Schneesport-Mittelland (SSM), Berner Oberländer Ski-Verband (BOSV) und den Schweizer Akademiker Sportverband (SAS).

Othmar Neuhaus vom SC Plasselb machte seinem Frust Luft: «Es ist doch nicht normal, dass am Vorabend einer solchen Meisterschaft an der Lenk noch ein Sprint angesetzt wird. Das ist für mich unakzeptabel. Dieses Problem solcher Datumskollisionen muss auf der Ebene des Verbandes angepackt werden.»
Inwiefern der Lenker Sprint die Gurnigel-Rennen konkurrenzierte, ist nicht zu beziffern. Aber zehn der hundert Angemeldeten erschienen jedenfalls nicht. Und grundsätzlich ist die relativ kurzfristige Ansetzung eines Sprints vor einer Regionalmeisterschaft gewiss zu kritisieren. bi
Juniorentitel an
Beat Trachsel

Wenn der BOSV und SAS bei den Männern dominierten, so war es bei den Junioren der SSM-Verband. Beat Trachsel vom organisierenden SC Plasselb setzte sich über 10 km Klassisch mit 15 Sekunden Vorsprung auf den BOSV-Läufer Mathias Inniger (Adelboden) klar durch. bi

Mehr zum Thema