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Ganztägige Betreuung in Tafers

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Das Kind morgens vor der Arbeit bei der ausserschulischen Betreuung (ASB) abgeben und abends nach der Arbeit wieder abholen: Das ist künftig in Tafers möglich. Die Gemeinde baut ihr Betreuungsangebot aus, wie sie mitteilt. Am Dienstag und Donnerstag bietet sie neu eine Ganztages- oder Halbtages-Betreuung an. Die ASB öffnet jeweils um 7 Uhr morgens, und schliesst um 18 Uhr abends.

Erst gerade gestartet

Erst vor einem Jahr hatte die ASB in Tafers ihren Betrieb aufgenommen. Im neuen Pavillon bei der Primarschule wurde im nun zu Ende gehenden Schuljahr ein Mittagstisch sowie eine Betreuung nach der Schule ab 15.10 Uhr am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag angeboten. Am Dienstagnachmittag konnten Eltern ihre Kinder zudem von 13.30  Uhr bis 15.10  Uhr betreuen lassen. Insgesamt sind 24  Plätze bewilligt, das heisst, 24  Kinder können gleichzeitig in den ASB-Räumlichkeiten betreut werden. Momentan sind 47 Kinder aus 35 Familien für die verschiedenen Module angemeldet, wie Gemeinderätin Riccarda Melchior (SP) sagt.

«Wir haben gemerkt, dass das Bedürfnis nach einem noch ­grösseren Angebot da ist.»

Riccarda Melchior

Gemeinderätin Tafers

«Wir haben gemerkt, dass das Bedürfnis nach einem noch grösseren Angebot da ist», sagt sie weiter. Die Gemeinde befragte alle Eltern nach ihrem Betreuungsbedarf und ihren Wünschen. «Wir haben die Grenze für die Eröffnung eines Moduls von fünf Anmeldungen auf drei Anmeldungen heruntergesetzt.» Das heisst: Wenn drei Kinder zum Beispiel für den Freitagnachmittag von 11.45  Uhr bis 18  Uhr angemeldet werden, bietet die Gemeinde eine Betreuung in diesem Zeitfenster an.

Besonders die Betreuung vor der Schule sei sehr gefragt, sagt Riccarda Melchior. Deshalb können Eltern ab dem neuen Schuljahr jeweils am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag ihre Kinder schon um sieben Uhr vorbeibringen.

Wie viele Kinder ab dem neuen Schuljahr die ASB besuchen werden, kann Riccarda Melchior noch nicht sagen. Die Anmeldefrist wird noch bis Mitte August verlängert. «Momentan sieht es danach aus, dass nicht viel mehr neue Kinder angemeldet werden, aber jene Kinder, die das Angebot bereits nutzen, werden häufiger kommen», sagt Riccarda Melchior. Bereits ausgebucht ist der Mittagstisch am Montag und Dienstag, was bedeutet, dass für neue ASB-Kinder eine Ganztagesbetreuung am Dienstag im Moment nicht möglich wäre. In den anderen vier Modulen am Dienstag habe es aber noch Platz.

Auch für Alterswil und St.  Antoni

Tafers öffnet das Angebot auch für Familien aus Alterswil und St. Antoni, bevor alle drei Gemeinden 2021 fusionieren. «Berufstätige Eltern aus Alterswil und St. Antoni sollen bereits vor dem Inkrafttreten der Fusion vom neuen Angebot profitieren können», schreibt die Gemeinde.

Mit dem Ausbau des Angebots braucht die ASB Tafers auch mehr Personal. Derzeit arbeiten fünf Personen in Teilzeitpensen dort, inklusive Leiterin, wie Riccarda Melchior sagt. Wahrscheinlich werden noch zwei weitere Personen mit Teilzeitpensen dazukommen; der Rekrutierungsprozess laufe derzeit, sagt die Gemeinderätin. Wie viel der Ausbau kosten wird, kann die Gemeinde derzeit noch nicht beziffern.

«Wir wollen mit diesem Ausbau auch ein Zeichen setzen und als Bezirkshauptort mit gutem Beispiel vorangehen», sagt die Gemeinderätin. «Tagesstrukturen machen eine Gemeinde sehr attraktiv.» Sie geht denn auch davon aus, dass die ausserschulische Betreuung in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut wird. Das Ziel sei klar: Tagesstrukturen die ganze Woche über und eine umfassende Ferienbetreuung – so wie es sie bereits in Düdingen und Schmitten gibt.

Die Anmeldung ist noch bis Mitte August möglich. Weitere Infos und Anmelde­formular: www.tafers.ch/asb

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