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Gapany verlässt Jungfreisinnigen-Vorstand

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Der Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz heisst seit Samstag Andri Silberschmidt. Eigentlich war geplant gewesen, dass es ein Co-Präsidium aus Silberschmidt und der Freiburgerin Johanna Gapany geben würde (die FN berichteten). Die Delegierten folgten jedoch mit einer knappen Mehrheit einer Motion der St. Galler Sektion, die sich gegen ein Co-Päsidium aussprach. «Ich habe das Co-Präsidium immer verteidigt, weil es mir effizient schien und weil ich fand, dass wir bisher in gewissen Sprachregionen zu wenig präsent waren», sagt Gapany, die seit vier Jahren als Vize-Präsidentin der Jungfreisinnigen amtete, den FN. «Ich habe den Mehrheitsentscheid akzeptiert. Es wäre aber nicht glaubwürdig gewesen, alleine anzutreten, da ich das Co-Präsidium während der Kampagne stets als beste Lösung anpries.» Im Rennen blieb so nur noch Silberschmidt.

Sie habe in den vier Jahren als Vize-Präsidentin mit vielen Sektionen gesprochen. «Viele kritisierten die Organisation des Vorstands, deshalb wollte ich etwas verändern», so Gapany. Sie sei nun etwas enttäuscht, dass sie nicht genügend Delegierte hatte überzeugen können. Ein Argument der Co-Präsidiums-Gegner sei gewesen, dass Co-Präsidien etwas für linke Parteien seien, nicht aber eine Organisationsform für die Junge FDP. Gewisse haben sich laut Gapany im Voraus auch gegen den Zürcher Silberschmidt ausgesprochen, da dieser teilweise andere Sichtweisen vertrete als beispielsweise der Berner Freisinn. «Möglicherweise wäre ich gewählt worden, hätte ich die Kandidatur aufrechterhalten.»

 Nun will sich Gapany aber voll und ganz ihrem neuen Amt widmen: Bei den Gemeinderatswahlen im Februar hat sie den Einzug in die Exekutive von Bulle geschafft. «Ich habe mich sehr engagiert für die Jungfreisinnigen Schweiz, jetzt bleibt mir mehr Zeit für meine Gemeinde.»

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