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Gapanys siegreiche Rückkehr

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Wegen einer Rippenverletzung musste Benjamin Gapany zuletzt zwei Wochen pausieren und verpasste deswegen das Genfer und das Neuenburger Kantonalschwingfest. Am Sonntag kehrte der Greyerzer siegreich ins Sägemehl zurück. Beim Waadtländer Kantonalen in Romanel-sur-Lausanne zog er mit vier Siegen und einem Gestellten in den Schlussgang ein. Dort spielte er gegen Steven Moser (Brünisried) seine körperliche Überlegenheit aus und setzte sich nach 2:55 Minuten mit Kurz durch.

Für den 23-Jährigen ist es der erste Kranzfestsieg in dieser Saison, nachdem er zuletzt die Regionalfeste in Ried und Payerne für sich entschieden hatte, ehe er dann seine Verletzungspause einlegen musste. Mit seinem insgesamt 18. Kranzgewinn endete für Gapany zudem eine fast zweijährige Phase ohne gewonnenes Eichenlaub. Sein letzter Kranzgewinn datierte vom 3. Juli 2016 beim Innerschweizer Schwingfest in Einsiedeln. Wegen eines Kreuzbandrisses verpasste der gelernte Landwirt letztes Jahr die ganze Wettkampfsaison und konnte seine Kranzsammlung nicht erweitern.

Moser trotz Rückenbeschwerden

Wie Gapany zog auch Steven Moser mit vier Siegen und einem Gestellten mit 48.75 Punkten in den Schlussgang ein. «Es ist natürlich immer etwas blöd, wenn man den Final verliert; aber das Resultat geht schon in Ordnung so», kommentierte der Brünisrieder seine Niederlage gegen Gapany. «Technisch bin ich wohl stärker als er, körperlich ist er aber klar überlegen. Er hat mich im Schlussgang wie eine Dampflokomotive überfahren.»

In der Rangliste fiel Moser zwar auf den fünften Rang zurück, dennoch überwogen bei ihm die positiven Gefühle. «Es ist recht gut gegangen. Zum einen ist es im Waadtland immer ein bisschen schwierig, weil sie beim Einteilen oft viele Freiburger gegeneinander antreten lassen. Und zum anderen leide ich seit sechs Wochen an starken Rückenschmerzen. Beim Regionalfest in Ried bin ich unglücklich gefallen, und da hat sich etwas im Rücken blockiert. Während einiger Tage konnte ich kaum mehr laufen. Dank einer Nadel-Therapie geht es inzwischen aber um einiges besser, und ich bin zuversichtlich, dass ich bis zum Schwarzseeschwinget (24. Juni) wieder richtig fit bin.»

In Lausanne hat der 22-jährige Moser den 20. Kranz seiner noch jungen Karriere gewonnen. Sowohl beim Waadtländer Kantonalen als auch zuvor beim Neuenburger und beim Genfer Schwingfest hat der Sensler einen Kranz gewonnen. Was in dieser Saison einzig noch fehlt, ist eine Topklassierung. Mit der Qualifikation für den Schlussgang hat Moser am Sonntag allerdings einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Guisolan und Kramer erneut stark

Einen erneut starken Eindruck hinterliess Marc Guisolan. Der Freiburger Schwinger aus St-Aubin wurde mit einem halben Punkt Rückstand auf Gapany ex aequo mit den beiden Waadtländern Pascal Piemontesi (Eclépens) und Marc Gottofrey (Echallens) Zweiter. Bereits vor zwei Wochen hatte der 27-Jährige beim Genfer Kantonalen für Furore gesorgt, als er erstmals nach vier Jahren wieder einmal einen Kranzfestsieg holte. In Anières haftete seinem Sieg der Makel an, dass er in verletzungsbedingter Abwesenheit von Benjamin Gapany und Michel Dousse zustande gekommen war. Am Sonntag in Lausanne war indes die ganze Südwestschweizer Spitze zugegen, und auf Guisolans Notenblatt standen mit Samuel Ding, Jonathan Giroud und Victor Cardinaux drei Teilverbandskranzschwinger.

Ein nicht ganz so starkes Notenblatt wie Guisolan hatte Lario Kramer vorzuweisen; seine Leistung vermochte das aber nicht zu schmälern. Bei seinem dritten Kantonalfest gewann der 19-jährige Galmizer seinen dritten Kranz und zeigte als Vierter (57.75 Punkte) einmal mehr, weshalb er zu den grossen Freiburger Hoffnungsträgern gehört. Einzig im ersten Gang musste er sich im Freiburger Duell mit Steven Moser geschlagen geben, danach gewann er alle seine Kämpfe.

Die starken Auftritte von Kramer überraschen, hatte er doch vor zwei Wochen erst seine 18-wöchige Rekrutenschule beendet. Während den ersten zwölf Wochen der RS hatte der Seeländer höchstens einmal pro Woche trainieren können, zudem hatte er einiges an Kampfgewicht verloren.

Befreiungsschlag für Dousse

Ein kleiner Befreiungsschlag gelang derweil Michel Dousse. Der Oberschroter gewann als Fünfter mit 57.50 Punkten seinen ersten Kranz des Jahres. Nach einem sehr guten Saisonstart, einem dritten Rang in Ried und Platz vier in Payerne, schlug beim 25-Jährigen die Verletzungshexe zu. «Kurz vor dem Genfer Kantonalfest schoss es mir in den Rücken», erklärte Dousse, der momentan seine Bachelorarbeit in Sportwissenschaften schreibt. «Vom vielen Sitzen und Schreiben war ich ganz verspannt, und beim Training hat es mir dann den Rücken blockiert. Ich konnte einige Tage lang kaum laufen.» Für das Genfer Kantonale musste Dousse Forfait geben. «Beim Neuenburger stieg ich ins Sägemehl, allerdings ohne richtig trainiert zu haben. Zudem schwang ich sehr verhalten und schonte mich. So lag ein Kranz natürlich ausser Reichweite.»

In Lausanne hat es nun mit dem Gewinn von Eichenlaub geklappt. «Meinem Rücken geht es von Tag zu Tag besser», ist Dousse zuversichtlich. Für den weiteren Saisonverlauf hat er nämlich noch einige Kränze im Visier. «Das Schwarzsee- und das Weissenstein-Bergfest sowie das Innerschweizer Kantonalfest sind meine Höhepunkte in dieser Saison. Zudem würde ich gerne beim Freiburger Kantonalen und beim Südwestschweizer Schwingfest einen Kranz gewinnen.»

«Er hat mich wie eine Dampflokomotive überfahren.»

Steven Moser

Schwinger aus Brünisried

«Ich konnte einige Tage lang kaum laufen.»

Michel Dousse

Schwinger aus Oberschrot

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