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Gastspiel von Daria und Marie-Luce

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3-Brücken-Lauf von Broc: Weber von Äthiopier nur knapp geschlagen

Autor: Von GUIDO BIELMANN

Sowohl Daria Nauer wie Marie-Luce Romanens starteten zum ersten Mal in Broc: «Wir haben gemerkt, dass wir mit regionalen Rennen besser in Form kommen als nur durch Trainingsläufe. Deshalb sind wir nach Broc gekommen», erklärte Daria Nauer.

Schnell fiel die Entscheidung zwischen den beiden Spitzenläuferinnen: Nach 3 Kilometern zog Daria Nauer davon. Sie wunderte sich am Ziel etwas über ihre Form: «Ich hatte eine Woche lang den Rücken blockiert und musste liegen. Die Woche darauf pausierte ich. Im Training bin ich erst seit Sonntag wieder», erklärte sie, die am Berner Grand Prix unter internationaler Konkurrenz glänzende Vierte gewesen war. «In der Steigung habe ich gegen Marie-Luce keine Chance, deshalb habe ich die Entscheidung im Flachen gesucht», meinte Nauer, die am Frauenlauf wieder starten wird.
Marie-Luce Romanens erklärte zum Rennen: «Daria hat sich nicht schnell abgesetzt, der Abstand ist kontinuierlich grösser geworden.» Dort hatte sich Nauer wegen des Rückens nur geschont. Romanens’ Saisonziel ist übrigens der Berlin-Marathon.
Die drittklassierte Laurence Vienne war mit ihrem Lauf zufrieden: «Die Entscheidung war richtig, dass ich am Mittwoch an den Freiburger Meisterschaften nicht gestartet bin. Ich sah Marie-Luce immer etwa 200 m vor mir», erklärte sie. Regula Jungo (TSVDüdingen), die am Mittwoch Freiburger Meisterin über 3000 m geworden war, meinte: «Ich habe vom Mittwoch nichts mehr gespürt, denn auf dem 3000er wurde ich ja nicht gefordert.»

Weber überraschend Zweiter

So überraschend wie die beiden Spitzenläuferinnen starteten, so überraschend wurde Daniel Weber bei den Männern Zweiter. Weber schlug den viertklassierten Pierre-André Kolly, und sein Rückstand auf den äthiopischen Sieger Yeshane war am Ende nur gering. Gleich auf dem ersten Kilometer setzten sich vier Läufer ab. Beim 7. km verlor Kolly den Anschluss, als er auf dem Asphalt in einer Kurve ausrutschte und stürzte: «Das hatte keinen grossen Einfluss», sagte der Freiburger Meister über 5000 m. «Ich hatte heute einfach einen ganz schlechten Tag.»

Der zweite Äthiopier Mitiku fiel wenig später auch zurück. So blieben nur noch Weber und Yeshane vorne. Dazu Weber: «Im engen Waldweg war er vorne und bremste ab. Ich merkte, dass er Mühe hatte. Aber ich konnte nicht überholen. Beim 9. Kilometer, als ich angreifen wollte, zog er das Tempo an. Gegen schnelle Tempowechsel konnte ich noch nie etwas machen.»
Den fünften Rang belegte Hugo Raemy (Plaffeien): «Ich bin praktisch die ganze Distanz alleine gelaufen. Kolly hatte ich in Sichtweite, aber er war zu weit weg.»

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