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Gebärmutterhalskrebs: Impfprogramm begrüsst

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freiburg Mit einem Ende Januar 2008 eingereichten Postulat hatten die beiden CVP-Abgeordneten Christine Bulliard, Überstorf, und Dominique Butty, Villariaz, die rasche Einführung eines kantonalen Impfprogramms gegen Gebärmutterhalskrebs gefordert. In einer Antwort vom 11. Februar hatte der Staatsrat bekannt gegeben, dass im laufenden Jahr ein Programm gestartet wird (FN vom 22. Februar). Im Juli hatte der Staatsrat grünes Licht für ein Programm gegeben (FN vom 15. Juli). Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebsursache bei Frauen. Ursache der Erkrankung ist das HPV-Virus (humanes Papillomavirus), das durch Geschlechtsverkehr übertragen wird.

Der Grosse Rat hat nun am Donnerstag das Postulat und die Antwort des Staatsrats mit 60:3 Stimmen bei acht Enthaltungen angenommen. Grossrätin Christine Bulliard-Marbach zeigte sich erfreut, dass bei der Behandlung des Berichts des Staatsrats das geforderte Anliegen bereits umgesetzt wird. Die meisten Sprecherinnen der Fraktionen betonten, dass die Impfung freiwillig sein soll und regelmässige gynäkologische Kontrollen nicht ersetze.

Laut Programm ist vorgesehen, dass sich im laufenden Schuljahr alle Mädchen der OS durch Schulärzte impfen lassen können und ab dem zweiten Jahr des Programms nur noch die Mädchen des ersten OS-Jahres. Bis 2012 sollen alle noch nicht geimpften 15- bis 19-Jährigen über Privatpraxen erreicht werden. wb

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