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Gebäude jetzt sanieren – es lohnt sich

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Autor: arthur zurkinden

17 Millionen Franken pro Jahr will der Kanton Freiburg mit Hilfe des Bundes bis 2030 ausgeben, um die Gebäudesanierungen mit Subventionen zu unterstützen. «Wir müssen jetzt handeln», betonte Staatsratspräsident Beat Vonlanthen am Mittwoch vor den Medien, als er die Energiestrategie des Kantons Freiburg vorstellte. Dies bedeutet, dass bis 2030 16 Prozent der 60 000 Gebäude im Kanton saniert werden sollten, also rund 500 pro Jahr. «Ja, das ist durchaus realistisch, wahrscheinlich gar mehr», sagte Serge Boschung, Vorsteher der Energiefachstelle.

Auch an die steuerlichen Abzüge denken

Bund und Kanton subventionieren die Gebäudesanierungen mit 15 Prozent. Wird dabei Minergie-Standard erreicht, so sind es noch mehr Prozente. Serge Boschung wies zudem auf die Abzugsmöglichkeiten bei den Steuern hin, welche eine Sanierung noch attraktiver und lohnender machen. Er zeigte dies anhand eines Beispiels auf. Er nahm an, dass ein Einfamilienhaus, gebaut in den 70er-Jahren, für 87 000 Franken renoviert werden muss, wobei der Anteil «Energiesparen» 57 000 Franken ausmacht. So kam er in diesem Beispiel auf Subventionen von 16 370 Franken. Dazu gesellen sich 13 000 Franken Steuerabzüge.

Auch die Freiburger Kantonalbank macht mit

Aber auch die Freiburger Kantonalbank (FKB) hilft, die Gebäudesanierungen attraktiver zu machen. Wie Christian Meixenberger, Mitglied der Generaldirektion, vor den Medien sagte, gibt es neu die Öko-Hypothek. Die FKB gewährt eine Ermässigung von 0,5 Prozent auf den Fünf-Jahres-Festzinssatz bis zu einem Kreditbetrag von 200 000 Franken, dies auch bei Neubauten. Neue Häusern müssen allerdings ein Minerige-Zertifikat oder ein GEAK-Zertifikat der Kategorie A erreichen. Bei Sanierungen genügt eine Bestätigung, dass das Gebäude Gegenstand einer Sanierung ist, die im Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen vorgesehen ist. So errechnete Serge Boschung in seinem Beispiel eine zusätzliche Ersparnis von 2175 Franken.

Er empfahl den Hausbesitzern sehr, sich im Rahmen der Ausstellung «Energissima» bei den Fachleuten zu erkundigen. «Schnell die Fenster zu wechseln, kann sich für das Haus als katastrophal erweisen», meinte er und dachte an die Feuchtigkeit, die danach das Haus zerstören könnte. So sprach er sich für eine Analyse aus, bevor eine Sanierung in Angriff genommen wird.

Staatsgelder bei Ersatz der Elektroheizungen

Serge Boschung rief auch in Erinnerung, dass der Kanton Subventionen für den Ersatz von Elektroheizungen spricht. «Es gibt im Kanton immer noch 11 000 Wohnungen mit Elektroheizungen», gab er zu bedenken. Wer eine solche durch eine Wärmepumpe Luft/Wasser ersetzt, erhält 3000 Franken. Gar 6000 Franken, wenn dafür eine Wärmepumpe mit Erdsonden eingerichtet wird. Bei grösseren Anlagen beträgt die Subvention 9000 Franken. Auch hier rechnete Serge Boschung vor, dass sich die Investition lohnt, zumal ebenfalls Steuerabzüge geltend gemacht werden können.

Subventionen gibt es zudem für thermische Solaranlagen, nämlich eine Pauschale von 2000 Franken bei Anlagen von bis zu acht Quadratmetern sowie ein Zuschlag von 200 Franken pro Quadratmeter bei grösseren Anlagen.

Jetzt Anreiz – später Vorschrift

Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen gab zu verstehen, dass Bund und Kanton heute vor allem Anreize schaffen, damit die Hausbesitzer ihre Gebäude sanieren. Er liess aber auch durchblicken, dass es später dann Vorschriften sein könnten (vgl. Kasten). Er wies auch darauf hin, dass das freiburgische Energiegesetz noch in diesem Jahr revidiert werden sollte. Dieses könnte vorsehen, dass mindestens 50 Prozent der Trinkwasseraufbereitung durch erneuerbare Energien erfolgen müssen, dass Elektrospeicherheizungen beim Ersatz durch alternative Heizsysteme ersetzt werden müssen und dass der Gebäude-Energieausweis für bestimmte Gebäudetypen obligatorisch wird.

Weitere Infos zum Förderprogramm unter www.fr.ch/ste.

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