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Gedränge auf dem Weg ins Rathaus

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Das Rennen um den Einzug in die Murtner Stadtregierung ist definitiv eröffnet. Am Montagmittag lief die Eingabefrist der Listen für die Gesamterneuerungswahlen vom 8. November aus. In den vergangenen Tagen bereinigte die Stadtschreiberei die Listen. Wie sie nun mitteilt, bleibt es bei den fünf Listen, welche die Parteien in den vergangenen Wochen eingereicht hatten (die FN berichteten). Im Gegensatz zum letzten Wahlgang im Jahr 2011, für den sich lediglich 21 Kandidierende gemeldet hatten, sind dieses Jahr alle fünf Listen gefüllt. Insgesamt bewerben sich 25 Personen für einen der Sitze in der Exekutive. Murten kann nach den vorgezogenen Kommunalwahlen vom 8. November noch fünf Sitze besetzen. Zwei Mandate im Gemeinderat teilen sich die zukünftigen Ortsteile Murtens: Jeuss, Lurtigen, Salvenach und Courlevon. Die vier Gemeinden fusionieren per 1. Januar mit dem Bezirkshauptort.

Einer ist zu viel

Unter den 25 Anwärtern sind sechs Bisherige (siehe Kasten). Nicht mehr ins Rennen steigen GLP-Gemeinderat Jann Fahrni und Bruno Schwab, der Vertreter der früheren Gemeinde Büchslen. Es ist damit klar, dass mindestens ein amtierender Gemeinderat die Wiederwahl nicht schaffen wird und als überzählig ausscheidet. Die Murtner FDP setzt auf ihren Ammann Christian Brechbühl und Finanzvorsteher Andreas Aebersold, die SP will ihren Schulpräsidenten Alexander Schroeter und die Vize-Stadtpräsidentin Ursula Schneider Schüttel wieder im Gemeinderat sehen. Die SVP geht von der Wiederwahl von Katharina Thalmann-Bolz aus und die CVP setzt sich für ihre Gemeinderätin Etel Keller ein.

Die Parteien sind sich bewusst, dass es eng wird, wenn beim exekutiven Sesselispiel von Anfang an zwei Stühle weniger bereitstehen. Alle treten mit einer Fünferliste an, um keine Listenstimmen zu verlieren. Denn auf Antrag hin wird in Murten eine Verhältniswahl durchgeführt. Elf Kandidierende für den Gemeinderat sind Frauen, das ist ein Anteil von immerhin 44 Prozent.

Grünliberaler Erdrutsch

Zur Erinnerung: Im März 2011 zog die Grünliberale Partei erstmals in den Generalrat und mit einem Sitz in den Gemeinderat von Murten ein. Sie erbte mit Fahrni den dritten Sitz der FDP in der Stadtregierung. Diese konnte den frei gewordenen Sitz der abtretenden Stadtpräsidentin Christiane Feldmann nicht halten. Als zweiter neuer Gemeinderat wurde Schroeter gewählt. Im Laufe der Legislatur übernahm Keller Peter Hubers CVP-Sitz, und nach der Fusion mit der Gemeinde Büchslen im Jahr 2013 zog deren Ammann Schwab in die Fusions-Regierung ein.

Bürgerlicheres Murten

In den vier Aussengemeinden, die für die Gemeinderatswahlen einen von zwei Wahlkreisen bilden, haben vier Personen ihr Interesse an einer Kandidatur für die gemeinsame Regierung angemeldet, zwei werden von der SVP getragen, hinter einer Kandidatin steht die FDP. Hinzu kommt ein Parteiunabhängiger. Die spezielle Wahlregelung ist die Folge der Fusion und der Vereinbarungen, die Murten mit seinen Partnern geschlossen hat. Es ist anzunehmen, dass mit dem Einzug der Vertreter der ländlichen Aussengemeinden in die gemeinsamen Organe die Murtner Politik tendenziell bürgerlicher wird (die FN berichteten), zumal die Sitze der GLP und der CVP in der Stadtregierung am ehesten als gefährdet erscheinen.

Zu den Personen

25 Kandidierende aus fünf Ortsparteien

DieSP(Liste 1) stellt ihre Gemeinderäte Ursula Schneider Schüttel und Alexander Schroeter sowie Ernst Bär und die Generalräte Julia Senti und Cyrill Pfenninger für die Gemeinderatswahlen auf. Für dieCVP(Liste 2) kandidieren an der Seite von Etel Keller (bisher) Daniela Coelho, Jost Grob, Saveria Serratore und Generalrat Ralph Wieland. Für dieFDP(Liste 3) stellen sich Ammann Christian Brechbühl und Gemeinderat Andreas Aebersold, Grossrat Markus Ith sowie die Generalräte Thomas Bula und Silvia Lauper-Egger zur Verfügung. Die Kandidaten derSVP(Liste 4) sind: Gemeinderätin Katharina Thalmann-Bolz, Grossrätin Gilberte Schär und die Generalräte Fritz Wüthrich, Susanne Moser Sutter und Thomas Schick. DieGLP(Liste 6) schickt ihre Generalräte Martin Leu, Carola Hofstetter Schütz und Lorenz Fivian sowie Els Riner und Xavier Rossmanith ins Rennen.fca

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