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Gefahren ändern sich

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Vorträge über die Aufgaben der Armee

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Welche Aufgaben die Schweizer Armee genau übernehmen soll, ist nicht immer ganz klar oder zumindest umstritten. Auch für die Schweiz hat sich die Gefahrenlage in den letzten Jahren grundlegend verändert. Klassische Bedrohungen im Sinne von angreifenden Staaten sind minim, terroristische Gefahren werden jedoch als grösser eingestuft als im letzten Jahrhundert.Die Armee muss sich deshalb immer wieder neu ausrichten und organisieren. Das weiss niemand besser als die Gebirgsinfanteriebrigade 10, deren rund 650 Offiziere und Unteroffiziere gestern im Freiburger Forum tagten. Die Brigade, die 7000 Militärangehörige zählt (rund jeder Siebte ist Freiburger), ist erst vor fünf Jahren gegründet worden und wird 2009 bereits wieder aufgelöst respektive der Reserve zugeteilt.

Unterstützung durch Armee möglich

Bei ihrem Zusammentreffen befassten sie sich denn auch mit den heutigen und zukünftigen Herausforderungen für die Armee im Allgemeinen. So referierte Karin Keller-Sutter, Vize-Präsidentin der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD), über die Rolle der Armee im Bereich der inneren Sicherheit. Sie plädierte dabei für eine Diskussion frei von Dogmen und Ideologien. «Nur so sind sinnvolle, pragmatische Lösungen möglich.»Karin Keller-Suter rief dem anwesenden Kader im Forum Freiburg auch in Erinnerung, dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Armee momentan so geregelt ist, dass die Armee auf ein Gesuch hin die zivilen Behörden unterstützen kann. Dafür bedarf es jedoch einer politischen Genehmigung. Solche Hilfen benötigt die Polizei zum Beispiel jeweils am WEF in Davos.

Gemeinsame Terrorbekämpfung

Der französische Politologe und Präsident des Stiftungsrates des Genfer Zentrums für Sicherheits- politik, François Heisbourg, referierte seinerseits über die terroristi- sche Bedrohung in Europa und die Verantwortung der einzelnen Staaten.Er bezeichnete auch im Hinblick auf die Terrorbekämpfung die Organisation der inneren Sicherheit und die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen als sehr wichtig und eine der grössten Herausforderungen der kommenden Jahre.

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