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Gegen den Kapitalismus

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Autor: Von MATTHIAS FASEL

«Die sogenannte traditionelle Linke um die SP und die Grünen zieht es vor, das kapitalistische System zu verwalten, anstatt es umzuwandeln», erklärte Guy Zurkinden am Freitag in Freiburg gegenüber den Medien, warum die BFS eine eigene Grossratsliste eingereicht hat. Die fünf Kandidaten sind Pierre-André Charrière, Wyna Giller, Natacha Sanglard sowie Gaetan und Guy Zurkinden. «Aber die Personen sind nicht wichtig. Wir sind nicht wie die anderen, wir stellen ganz klar das Programm in den Vordergrund», stellte Charrière klar.

Rechte der Arbeitnehmer

Zentrale Themen der Bewegung sind die Rechte der Arbeitnehmerschaft, die Immigration, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Steuerwesen und der Service public. Im Allgemeinen will sie der Zunahme sozialer Ungleichheiten entgegenwirken. In den letzten zwanzig Jahren hätten sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen des grössten Teils der Bevölkerung deutlich verschlechtert. In einer zweiten Offensive sei die Politik momentan daran, die Unterschiede zwischen Armen und Reichen weiter zu verschärfen, sagte Guy Zurkinden weiter.

«Sozialismus des 21. Jahrhunderts»

Nach Meinung der fünf Kandidaten ist daran in erster Linie das kapitalistische System schuld. Sie wollen deshalb die Diskussion über einen möglichen «Sozialismus des 21. Jahrhunderts» anregen. Die BFS will aber auch kurzfristige, pragmatische Ideen innerhalb des kapitalistischen Systems verwirklichen. So möchte sie zum Beispiel die Läden samstags bereits um 14 Uhr schliessen und verbieten, dass Firmen, die schwarze Zahlen schreiben, Mitarbeiter entlassen können.

30 aktive Mitglieder

Zielpublikum von sozialistischen Bewegungen ist traditionsgemäss die Arbeiterschaft. «Wir wollen aber einfach alle Linke ansprechen, die mit dem Kapitalismus nichts anfangen können», so Charrière. Er habe überhaupt keine Ahnung, wie man bei den Wahlen abschneide, erklärte er weiter. «Deshalb können wir diesbezüglich auch keine Ziele formulieren.»Die Bewegung zählt momentan einen harten Kern von rund dreissig aktiven Mitgliedern und zusätzlich um die 150 Sympathisanten.

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