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Gegen die Erotikmesse Amor im Forum Freiburg regt sich Widerstand

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Autor: Pascal Jäggi

Granges-Paccot In knapp zwei Wochen sollen sich Gewerbetreibende aus der Erotikbranche und interessierte Kunden an der Amor-Messe 2010 im Forum Freiburg treffen (FN vom 28. April). Doch nun wehren sich einige Bürger gegen die Erotikmesse. Aus diversen Gründen wollen die Unterzeichnenden einer auf Französisch zirkulierenden Internet-Petition ein Verbot durch die Behörden erreichen.

«Diese Art der Veranstaltung reduziert Frauen zu Konsumobjekten», heisst es beispielsweise im Petitionstext. Oder: «Es gibt offensichtliche Verbindungen zwischen Pornografie und Vergewaltigungen, Missbrauch von Minderjährigen sowie Pädophilie.» Zudem stört die Petitionäre, dass das Forum als Veranstaltungsort vom Staat unterstützt wird, also von den Steuerzahlern Geld für die Finanzierung aufgeworfen wird. Nicht zuletzt verweisen die Petitionäre darauf, dass sie sich durch die Messe in ihren christlichen Werten verletzt fühlen.

Falsche Behörde angefragt

Die Behörden werden aufgefordert, die Amor-Messe zu verbieten. Allerdings ist die Aufforderung an die Gemeinde Freiburg beziehungsweise an Polizeivorsteher Charles de Reyff gerichtet. Verantwortlich wäre eigentlich Granges-Paccot, auf dessen Boden das Forum Freiburg liegt.

Auch der Oberamtmann des Saanebezirks, Carl-Alex Ridoré, wurde ersucht, die Autorisierung für die Messe zu entziehen. «Es spricht nichts gegen die Veranstaltung», sagt Ridoré gegenüber den FN. Die Organisatoren müssten nur noch den fehlenden Haftpflichtversicherungsvertrag vorweisen. Andere Gründe gäbe es nicht, die Veranstaltung zu verweigern, meint Ridoré. Gespräche mit den Messeorganisatoren seien positiv verlaufen, so Ridoré.

Der ebenfalls angeschriebene Generaldirektor des Forums, Duri Mathieu, weilt momentan in den Ferien. Vor drei Wochen hat er aber bereits klar gesagt, dass es kein Problem mit der Veranstaltung gebe. Das Forum habe schliesslich schon in der Vergangenheit ähnliche Messen empfangen. Die Frage kam auf, da die Amor-Messe in Langenthal nicht zugelassen wurde und auch in Bern zuletzt nicht mehr erwünscht war.

Keine Antwort auf Anfragen

Die Petitionäre reagieren nicht auf Anfragen. Bisher sind ein gutes Dutzend E-Mails von Unterzeichnenden bei der FN-Redaktion eingetroffen. Bei Protesten gegen ähnliche Messen in Zürich und Basel war jeweils die Evangelische Allianz federführend. Ihr Medienverantwortlicher Thomas Hanimann versichert gegenüber den FN aber, dass sie nichts mit der Aktion gegen die Amor 2010 zu tun hat.

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