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Gegen Schluss noch eine Zitterpartie

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Autor: frank stettler

Es ist schon paradox: Während Freiburg-Gottéron mit dem grössten Budget der Club-Geschichte in einer veritablen Krise steckt, verläuft der Saisonstart der Freiburger Basketballer – die ihrerseits den Etat merklich gekürzt haben – im Vergleich zu den künftigen Nachbarn im St. Leonhard geradezu entgegengesetzt. Vier Spiele, vier Siege – verkehrte Sportwelt? Vielleicht, oder eben der Beweis, das Engagement und Herz wichtiger sind als die Namen auf den Trikots.

Offener Schlagabtausch

1800 Zuschauer fanden für die meist umkämpften Partien zwischen den ewigen Rivalen Olympic und Monthey in die Heilig-Kreuz-Halle. Sie brauchten ihr Erscheinen nicht zu bereuen. Die beiden Teams lieferten sich von Beginn weg einen offenen Schlagabtausch. «Run and shot» sagen die Amerikaner zu dieser nicht wirklich von Taktik geprägten Spielweise. Für die Fans durchaus unterhaltend, für die Trainer indes eher zum Haareraufen.

Die 33:25-Führung der Gastgeber nach dem ersten Viertel zeugte für schwache Defensivleistungen auf beiden Seiten. Bereits in den ersten drei Minuten wurden zwanzig Punkte erzielt. Besonders in Szene setzen konnten sich bei Olympic Captain Tresor Quidome und Center Oliver Vogt. Die Walliser fanden nie ein Mittel, um dieses explosive Duo zu stoppen.

Mit Mühe gegen die Zone

Trainer Damien Leyrolles liess im zweiten Viertel seinen Nati-Spieler Vogt, der bei den Freiburgern so etwas wie der dritte «Ausländer» ist, draussen. Auch mit dem «kleineren» Fünfer behielt Olympic die Oberhand. Bei Monthey passte nur wenig zusammen.

Bis zur 25. Minute erspielten sich die Hausherren eine klare 71:50-Führung. Nichts deutete darauf hin, dass die Freiburger dieses Spiel noch aus den Händen geben könnten. Dann allerdings kam der Angriff ins Stocken. Grund dafür war die Umstellung der Defensive der Gäste. Nun mit einer Zonenverteidigung spielend, machten sie Olympic das Leben zusehends schwer. Und im Angriff kam das Duo Volcy/Johnson immer besser in Fahrt.

Punkt um Punkt holte Monthey auf. In der 38. Minute schmolz der Vorsprung des Heimteams auf einen Zähler zusammen (82:81). «Matchwinner» für die Freiburger wurde schliesslich Vladimir Buscaglia, der mit einem Dreier 45 Sekunden vor Ende zum 85:81 alles klar machte. Hinzu kam, dass sich die Petit-Mannschaft in den letzten zwanzig Sekunden reichlich ungeschickt anstellte, da sie es verpasste, sich mit taktischen Fouls eine allerletzte, kleine Chance auf einen Sieg zu wahren.

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