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Gegen schreiende Ungerechtigkeit

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Gegen schreiende Ungerechtigkeit

Die Behauptung, die Steuergerechtigkeitsinitiative schwäche den Kanton Freiburg wirtschaftlich, ist in Bezug auf die Alleinstehenden falsch. Der Kanton Freiburg ist bei diesen, wie einige andere Kantone, von der Initiative nicht betroffen. Sie bezieht sich ausserdem nur auf natürliche Personen.

Dass die Initiative die Reichen vertreibt, ist ebenfalls haltlos. Sonst würde folgender Fall eintreten: Jemand, der zum Beispiel zehn Millionen verdient, wurde, nur weil er ein wenig mehr Steuern bezahlen muss, ins Ausland gehen. Mit seinen vielen Millionen würde er demnach nicht auskommen. Auch wären die gute Schulbildung, die ausgezeichnete Infrastruktur, die politische Stabilität und viele andere Vorteile der Schweiz für ihn unwichtig. Daran glauben auch die erbittersten Gegner der Initiative nicht.

Dass jemand in der Schweiz fast tausend Mal mehr verdient als andere, die eine harte, gefährliche und verantwortungsvolle Arbeit verrichten, schreibt zum Himmel. Das ist nicht nur völlig ungerecht, sondern impliziert auch eine Geringschätzung «minderwertiger», vorwiegend körperlicher Arbeit. Die Initiative ist ein kleiner Schritt im Kampf gegen die Ungerechtigkeit. Um dieser unmoralischen, unsozialen und unchristlichen Haltung entgegenzutreten, müssen wir sie annehmen.

Autor: Beat Reidy, Freiburg

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