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Gegen teure Barrieren

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5 Franken pro Sicherheitsbarriere, 7 Franken und 70 Rappen für eine Verbotstafel und 12 Franken für einen Tisch: Neuerdings muss der Quartierverein der Au für das Material, das er sich von der Stadt für seine Veranstaltungen ausleiht, bezahlen. Für die Sicherung des 12-Stunden-Tandemrennens gehen so schnell mal 1000 Franken nur für die Barrieren in die Gemeindekasse.

Syndic Dominique de Buman rechtfertigt die Leihgebühr mit der schwierigen finanziellen Situation der Stadt, welche auf jede Einnahmequelle angewiesen ist. Richard Hertig, einer der beiden Präsidenten der Quartiervereinigung, wehrt sich gegen die Abgabe:«Wir können nicht noch mehr zahlen, sonst sind wir in wenigen Jahren pleite.»
Man solle lieber die grossen, kommerziell lukrativen Veranstaltungen wie den Murtenlauf oder das Jazzfestival rupfen. Während Richard Hertig damit drohte, das Material einfach nicht mehr zu bezahlen, versprach der Syndic, die Situation nochmals zu überdenken.

Schülerzahlen bleiben stabil

Ein emotionales Thema wurde der Bericht über den Betrieb der Schule im Au-Quartier. Ein Artikel in der Quartier-Zeitung war einem Teil der rund vierzig Versammlungsbesucher sauer aufgestossen, und es kostete den Vorstand einige Energie, das Thema ad acta legen zu können und zu den Sachinformationen zu kommen. Im vergangenen Jahr musste wegen der Abwanderung einiger Familien eine französischsprachige Primarklasse geschlossen werden. Für dieses Jahr ist dieselbe Anzahl Klassen vorgesehen; wegen der Zusammenlegung der Schulkreise Au und Neustadt wird der Betrieb jedoch völlig neu strukturiert. Für den Schulweg der Kleinsten wird im Austausch zwischen den Quartieren ein Schulbus organisiert. Die Grösseren können die Schule im Nachbarquartier mit dem regulären Bus erreichen.

Daneben informierte Dominique de Buman über die Fortschritte in der Werkhof-Frage. Eine Entscheidung über die Zukunft der Ruine sei in den nächsten zwei Wochen zu erwarten.

Zwei neue Vorstandsmitglieder

Der bisherige Vorstand der Quartiervereinigung wurde in seiner Zusammensetzung bestätigt und Annick Bürgisser sowie Martine Boschung neu aufgenommen. Zum Abschluss der Versammlung wurde dem Syndic eine Foto-Broschüre mit den schönsten Asphalt-Schlaglöchern des Quartiers übergeben. Im Au-Quartier ist halt vieles etwas anders – oder welcher Quartiervereinigungs-Präsident kann sonst davon erzählen, eine Packung «Tschingum» als Dank für seine Tätigkeit erhalten zu haben?

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