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«Gehandelt, bevor es Probleme gab»

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«Gehandelt, bevor es Probleme gab»

Provokationen ja, Übergriffe nein: Die Kantonspolizei hatte die Berner Fans im Griff

Vor dem Eishockey-Nationalliga-A-Spiel Gottéron gegen den SC Bern hat Oberamtmann Nicolas Deiss die beiden Clubs vor Ausschreitungen gewarnt. Die Berner Fans machten sich über ihn lustig, aber die Freiburger Polizei hatte das Geschehen im Griff.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

«Wir haben gehandelt, bevor es ein Problem gegeben hat», sagte Pierre Schuwey, Kommandant der Freiburger Gendarmerie, am Sonntagabend am Bahnhof Freiburg, zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Die Berner Fans waren in den Zug eingestiegen und abgefahren.

352 Personen beim Murtentor gefilzt

Schuwey wollte aus taktischen Gründen nicht sagen, wie viele Polizeibeamte am Sonntag überhaupt im Einsatz standen, aber es waren zumindest nicht wenige. In der Murtengasse war kurz vor 15 Uhr der Berner Umzug durch die Stadt Freiburg von einem Polizeiaufgebot gestoppt worden. Nach zahlreichen Provokationen wurden 352 Personen gefilzt. «Wir haben 25 Petarden und zwei Säcke voller Raketen und anderer Feuerwerkskörper sichergestellt sowie von elf Personen die Personalien aufgenommen», sagte Kommandant Schuwey den FN. Danach habe man die Berner nur noch in kleinen Gruppen zum Stadion gehen lassen.Die Murtengasse sowie der Wallriss (Varis) waren in dieser Zeit für jeglichen Verkehr gesperrt. Das Spiel musste mit einigen Minuten Verspätung in Angriff genommen werden, aber geschehen war nichts.

Gesittet an den Bahnhof zurück

Auch nach dem Spiel gab es kein Problem. Zuerst wurden die SCB-Fans im Stadion zurückbehalten, um Zusammenstösse mit den Gottéron-Fans zu verhindern. Dann wurden 300 bis 350 relativ ruhige Fans an den Bahnhof begleitet, wo sie in den Zug einstiegen und in Richtung Bern losfuhren. «Es ist zwar schade, dass Gottéron verloren hat, aber uns hat es die Arbeit erleichtert», sagte Kommandant Schuwey. «Die Berner waren dadurch nicht wütend.»Er hob nach dem Einsatz aber auch die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des SC Bern hervor. Den ganzen Nachmittag und Abend war übrigens auch Nicolas Deiss, Oberamtmann des Saanebezirks, an der Front. Er hatte im Vorfeld klar zu verstehen gegeben, dass es keinen 14. Oktober mehr geben werde, als Berner Fans in Freiburg randalierten. Feuerwerkskörper in der Eishalle sowie Vandalenakte in den Strassen würdennicht mehr toleriert, ansonsten gebe es radikale Massnahmen gegen die Beteiligten – wie zum Beispiel Spielverbote.

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