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Gelb-oranges Rendezvous

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Gelb-oranges Rendezvous

Stadtfreiburger CVP lanciert de Buman

Die CVP der Stadt Freiburg hat am Donnerstag offiziell die Wahlkampagne ihres Nationalratskandidaten Dominique de Buman lanciert. Christdemokraten aller Gattung, vom Nationalrat bis zum einfachen Sympathisanten, gaben sich im Bollwerk ein Stelldichein.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Wäre nicht der berüchtigte Wahl-Smart von Stadtammann Dominique de Buman vor dem Eingang des Bollwerk gestanden, hätte man sich am Donnerstagabend beim Vorbeigehen an einer aussersaisonalen Fasnachts-veranstaltung wähnen können: Lüpfige Guggenmusik, Gelächter und Stimmengewirr, eine Luftballon-Aktion.

Bei näherem Hinsehen aber entpuppte sich der Anlass als gesellige Wahlveranstaltung der «CVP-Familie, in der jeder willkommen ist» (O-Ton Nicolas Betticher, Präsident der Stadtpartei). Die Stadtfreiburger Christdemokraten hatten sich nicht lumpen lassen, um den Auftakt der Wahlkampagne ihres Syndics gebührend zu begehen. Reichlich Speis und Trank, musikalische Unterhaltung von der Freiburger Guggenmusik «Les Trois Canards» sowie von Max Jendly und seinem Ensemble und die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit ihresgleichen erwarteten die Parteikameraden.

Wahlkampf zu den Leuten bringen

Um eine einsame Topfpflanze unter einer grossen Lampe, geschmückt mit der grellorangen aufblasbaren CVP-Zahnbürste, versammelten sich nach und nach Parteiexponenten aller Gattung: Nationalräte (Gastredner Jacques Neirynck und die zur Wiederwahl antretende Freiburgerin Thérèse Meyer-Kaelin), Mitkandidaten de Bumans, Staatsräte, Grossräte, Gemeinderäte, Generalräte, Parteifunktionäre, Wahlkampf-Manager, aber auch Mitglieder und Sympathisanten ohne Amt und Würden.

Nicolas Betticher bezeichnete den Anlass in seiner Begrüssungsansprache als symbolischen Stammtisch, der Sinnbild sein solle für die Bemühungen der CVP, ihren Wahlkampf zu den Leuten zu bringen. «Die beste Politik wird am Stammtisch gemacht, wo Menschen ihre Gedanken und Wünsche direkt äussern.»

Kandidat de Buman selbst sprach von einem «Rendezvous der gelben und orangen Kräfte»: der Sonne (die die CVP mit ihren letzten Strahlen beehre), der «Trois canards» (die den Geist der Unterstadt verkörperten), der Brauerei Cardinal (mit der er bis an sein Lebensende verbunden bleibe) und eben der CVP (die für Vitalität, Vertrauen, Energie und hoffentlich den Sieg stehe).

Politische Partner respektieren

Bei aller Geselligkeit durften natürlich auch die ernsthafteren Seiten der Politik nicht fehlen. De Buman nutzte die Gelegenheit, seinen Parteifreunden klarzumachen, wofür er sich im Falle einer Wahl in Bern einzusetzen gedenkt: für einen starken Service Public etwa, für einen ausgewogenen Sozialstaat, für einen Föderalismus, der nicht auf Kosten des Bundesstaates gehen solle. Wichtig sei ihm ein Geist des Dialogs, des Verständnisses und des Respekts zwischen den politischen und gesellschaftlichen Partnern.

Einige Anliegen, die ihm bereits auf kommunaler und kantonaler Ebene am Herzen lägen, würde er gerne auch in die eidgenössische Politik einbringen, so der Syndic weiter. Er denke dabei etwa an die Förderung der Landessprachen, die Gefahr liefen, zu Gunsten des Englischen an Bedeutung zu verlieren. Auch in der Agglomerations- und Verkehrspolitik sieht er Möglichkeiten, freiburgische Erfahrungen nach Bern zu tragen.

Nationalrat Jacques Neirynck (CVP VD) plädierte in seiner Gastrede über die laufenden Debatten zur gesetzlichen Regelung der Embryonen- und Stammzellenforschung für eine offene, aber verantwortungsvolle Politik. Wenn es um Fragen der Moral gehe, stosse das geschriebene Gesetz bisweilen an seine Grenzen. «Dann sollten wir uns auf die ungeschriebenen Gesetze verlassen, indem wir auf unser Gewissen hören», so Neirynck.

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