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Gelbe Badekappen im Murtensee

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marjolein Bieri

Der Startschuss fällt. Sogleich stürzen sich 203 «geübte Schwimmer» in den Murtensee. Das Wasser schäumt, spritzt und lärmt ob der vielen Hundert Arme und Beine, die Richtung Môtier kraulten.

Es ist die 34. Murtenseeüberquerung, organisiert und durchgeführt von der Rettungsgesellschaft Vully (SSV). Schon um acht Uhr finden sich die ersten Schwimmbegeisterten aus der ganzen Schweiz in «Pinte de Meyriez» ein, um die 3,2 km lange Strecke über den Murtensee zum Hafen von Môtier zurückzulegen.

Tipps und Glückwünsche

Gegen ein Startgeld von zwanzig Franken bekommt jeder eine Armbinde mit der Startnummer überreicht. Alle Altersklassen sind vertreten. Von der jungen Clique, die zusammen das Abenteuer wagt, bis hin zum älteren Ehepaar, das aktiv und sportlich bleiben will. Die Teilnehmer kommen alleine oder in Gruppen. Viele nehmen auch ihre Familie und Freunde zur Unterstützung mit.

Letzte Tipps werden ausgetauscht, man diskutiert über die beste Schwimmbekleidung. Es wird gelacht und gescherzt, auf die Schulter geklopft und Glück gewünscht. Viele der Schwimmer dehnen und wärmen sich auf. Andere sitzen alleine am Wasser und schauen in die Ferne zum anderen Ufer. Still, konzentriert und in sich gekehrt vor der Herausforderung.

«Ich bin hier, weil ich Spass haben will», erklärt sich Carol Bapst. Sie schwimmt regelmässig im städtischen Schwimmbad «Motta» in Freiburg, da sie direkt daneben wohnt. Die 31-Jährige will sich nicht zu hohe Ziele stecken, schliesslich sei sie das Schwimmen im See nicht gewohnt. «Hier habe ich keine Linie am Beckenboden, an der ich mich orientieren kann. Deshalb gebe ich einfach mein Bestes und erfreue mich an der Challenge.» Dass das Wasser ihr Lieblingselement ist, zeigt sie mit einem Delfin-Tattoo auf ihrem Rücken.

Üben für den Triathlon

Ein wenig ernster nimmt Anna Hügli den Anlass. Sie tritt mit sieben Kollegen aus dem Triathlon-Club Freiburg an: «Für uns ist es ein Trainingsanlass. Sozusagen ein Wettkampf mit sich selbst.» Die Clubmitglieder wollen testen, wo sie stehen und wie sie mit den Neoprenanzügen zurechtkommen. Natürlich wolle man auch die Zeit vom letzten Mal unterbieten, meint Hügli zwinkernd.

Und dann, kurz nach zehn Uhr, gehts los. Eine Meute gelber Badekappen macht sich auf zu neuen Ufern. Der Parcours ist mit drei orangen Bojen markiert.

Der Kirchturm von Môtier als Orientierungshilfe

Im letzten Abschnitt dient der Kirchturm von Môtier als Orientierung. «Immer schön die Kirche anvisieren», ist denn auch ein vielgehörter Rat.

Vierzig Minuten später kommen bereits die Ersten erschöpft, aber strahlend im Hafen von Môtier an. Der Lohn für die Anstrengung sind der Beifall und ein Becher Bouillon. Zum Aufwärmen.

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